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Keine leichte Aufgabe: Mit Kran und Tieflader werden die neuen Sanitäranlagen aufgestellt.

Keine leichte Aufgabe: Mit Kran und Tieflader werden die neuen Sanitäranlagen aufgestellt.
© FOTOs: HENNIG (2)

Springe

Zum 90-Jährigen gibt’s Besuchertoiletten

Es war der Wunsch zahlreicher Besucher: Rechtzeitig vor der großen 90-Jahr-Feier hat das Wisentgehege ein Toilettenhäuschen aufgestellt, das die alten Dixi-Toiletten ersetzt.

Alvesrode. Es war der Wunsch zahlreicher Besucher: Rechtzeitig vor der großen 90-Jahr-Feier hat das Wisentgehege ein Toilettenhäuschen aufgestellt, das die alten Dixi-Toiletten ersetzt. Die Kosten in Höhe von 50 000 Euro übernehmen die Niedersächsischen Landesforsten.

Bevor die WC-Container samt Tanks am Falkenhof aufgestellt werden konnte, musste ein Teil des Elchhügels abgetragen werden – keine leichte Aufgabe, wie Brigitte Kieth vom Förderverein des Wisentgeheges berichtete. Und auch die Anlieferung der neuen Sanitäranlagen war problematischer als gedacht: Der etwa 17 Meter lange Transporter passte nicht durch die Einfahrt.

Transporter ist zu groß fürs Tor

Bauunternehmer Erhard Stehr aus dem Vorstandsteam reagiert prompt – und holte seinen Tieflader aus Springe. Die beiden Toilettenelemente wurden auf dem Behelfsparkplatz mithilfe eines großen Krans auf Tieflader und Lkw umgeladen und konnten so doch noch zum Falkenhof gebracht. „Wenn wir keinen ortsansässigen Bauunternehmer gehabt hätten, wäre das Aufstellen an diesem Tag nicht möglich gewesen“, betonte Kieth. Der eigens angemietete Kran hätte dann einen Tag mehr als geplant bezahlt werden müssen.

Im Häuschen selbst befinden sich jetzt eine Behindertentoilette, zwei Damentoiletten, eine Kabine für Herren und ein Pissoir. Für die Falkner gibt es dort eine separate Personaltoilette. Sie hatten bisher ebenfalls nur ein Dixi-Klo zur Verfügung.

Zwar gibt es in Höhe des Falkenhofes Frischwasserleitungen, aber es fehlte eine Kanalisation, um das Abwasser zu entsorgen. „Die einzurichten wäre unbezahlbar gewesen“, sagt Wisentgehege-Leiter Thomas Hennig. Deshalb habe sich das Team für die Lösung mit Abwassertanks entschieden. Nachdem das WC-Häuschen aufgestellt wurde, können nun Frischwasser- und Stromleitungen verlegt werden. „Die Tanks werden etwa viermal im Jahr geleert werden müssen“, sagt Büroleiter Henrik Menge.

Von Sakia Helmbrecht


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