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Ortsdurchfahrt: Geht es nach der Stadt, werden Autofahrer auf der Ortsdurchfahrt Völksen künftig langsamer unterwegs sein.  

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© Mischer

Springe

Stadt benennt acht Strecken für Tempo-30-Projekt

Die Stadt will sich mit acht Ortsdurchfahrten um die Teilnahme an dem Modellprojekt Tempo 30 des Landes bewerben. Doch ob überhaupt eine in das Programm aufgenommen wird, ist unklar. Landesweit werden wohl nur sechs Strecken ausgesucht. 

Springe. Die Stadt will sich mit acht Ortsdurchfahrten um die Teilnahme an dem Modellprojekt Tempo 30 des Landes bewerben. Klar ist: Schon die Teilnahme einer einzigen Strecke wäre wohl ein großer Erfolg – insgesamt wird es eine überschaubare Zahl an Teilnehmern geben.

Konkret will die Verwaltung mit diesen Strecken ins Rennen gehen: die Ortsdurchfahrten Bennigsen und Eldagsen (auf Lletzterer gilt auf einem Abschnitt nachts Tempo 30), Gestorf (Calenberger Straße), Alferde (Hallerburger Straße/Alte Dorfstraße), Alvesrode (Neue Rodenbeeke und Zum Saupark), Völksen (Steinhauer Straße) sowie Mittelrode (Rodelandstraße).

Ziel des im Sommer vom Landtag beschlossenen Pilotprojektes ist es, auf landesweit mindestens sechs Hauptverkehrsstraßen zu testen, welche Auswirkungen der Wechsel auf Tempo 30 hat. Bei der Auswahl will das Land darauf achten, „unterschiedliche typische verkehrliche und städtebauliche Problemlagen“ zu berücksichtigen. Auch „die besondere räumliche Struktur und Vielfalt in Niedersachsen“ solle in die Auswahl einfließen. Heißt auch: Dass eine Kommune mit mehr als einer Anmeldung berücksichtigt wird, ist nicht sehr wahrscheinlich. Die Stadt Springe selbst weist bereits darauf hin, dass „die Teilnahmevoraussetzungen voraussichtlich nicht von allen genannten Streckenabschnitten erfüllt werden“. Trotzdem wolle man die Vorschläge vom Verkehrsministerium prüfen lassen.

Konkret wollen die Planer bei den Untersuchungen auf mögliche Veränderungen bei Luftqualität, Lärmbelästigung und Verkehrssicherheit achten – und zwar über eine Laufzeit von drei Jahren. Damit Springe überhaupt Strecken anmelden kann, muss die Stadt nicht nur zahlreiche Unterlagen einreichen, sondern sich die Teilnahme zunächst vom Rat absegnen lassen. Zunächst bekam Donnerstagabend der Verwaltungsausschuss das Thema auf den Tisch, dann geht es am Donnerstag, 7. Dezember, in den Rat. Dann gehen die Daten zum Land, wo ein Gutachterbüro ein Ranking erstellt. Kernfrage: Auf welchen Strecken besteht die höchste Wahrscheinlichkeit, verwertbare Ergebnisse zu erzielen?

Von Christian Zett


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