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Nachrichten Polizei prüft Alternativen zum Standort Burghof
Region Springe Nachrichten Polizei prüft Alternativen zum Standort Burghof
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18:51 05.02.2018
„Situation ist unbefriedigend“: Es müssten nach Ansicht der Polizeidirektion umfangreiche Investitionen getätigt werden. Quelle: : Helmbrecht
Springe

Ziel des Verfahrens sei es, passende Objekte in Springe zu finden, „die zur Unterbringung eines modernen, bürgerfreundlichen und dem aktuellen Stand der Technik entsprechenden Polizeikommissariats geeignet sind“, wie Sprecherin Martina Stern auf Nachfrage mitteilt.

Die aktuelle Situation des Kommissariats sei unbefriedigend. „So bedarf es beispielsweise aus Sicherheitsgründen einer Neuordnung des Eingangs- und Wachbereichs, der Herstellung von Barrierefreiheit zugunsten mobilitätseingeschränkter Besucher sowie Verbesserungen im Hinblick auf Brandschutz und Energetik.“

Zum Hintergrund: Die Stadt Springe wollte das Gebäude für 400 000 Euro sanieren und das Geld durch eine Mieterhöhung langfristig wieder hereinbekommen. Doch das Land Niedersachsen forderte umfangreichere Investitionen in die Räume, wenn es den höheren Mietzins und die lange Vertragsdauer akzeptieren solle.

Keinen Grund zur Sorge gäbe es zudem vor einer Verlagerung. Ratsherr Heinrich Freimann befürchtete, die Polizei könne sich aus Springe zurückziehen. Jetzt steht fest: "Eine Verlagerung des Polizeikommissariats aus der Stadt Springe hinaus wird seitens der Polizeidirektion Hannover nicht in Betracht gezogen. Natürlich bleibt die Polizeidirektion Hannover als Mieter auch weiterhin in erster Linie mit der Stadt Springe im Gespräch", betont Stern.

Von Saskia Helmbrecht