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Region Springe Nachrichten Neue Stiftung will Grundschulen helfen
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00:33 16.06.2018
Die Stiftung möchte Grundschulen in Springe fördern (Symbolbild). Quelle: Archiv
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Springe

Die Grundschulen in Springe können auf finanzielle Unterstützung hoffen: Gudrun Schildt und Werner Schwenkler wollen sich für das Gemeinwohl engagieren und die Leine-Deister-Stiftung gründen. Am Freitag fällt dazu der Startschuss.

Bereits Mitte vergangenen Jahres haben die beiden die Gründung vorbereitet, berichtet Schwenkler. Anfang des Jahres wurde die Stiftung als rechtsfähig und gemeinnützig anerkannt. „Es soll eine kleine Verbrauchsstiftung werden, das Gründungskapital, das zur Verfügung steht, wird dann jährlich abgeschmolzen. Wir versuchen natürlich, den Grundstock, zum Beispiel durch Spenden, zu erweitern.“

Schwenkler und Schildt haben selbst vor vielen Jahren im Bereich Eldagsen und Völksen gewohnt, sind dann aber nach Gronau (Leine) gezogen, wo sie heute ihren Lebensmittelpunkt haben. „Aber der Bezug nach Springe war immer da, und das soll so bleiben.“ Sitz der Stiftung wird zwar Gronau sein, die Gründungsveranstaltung wird aber morgen im Jagdschloss stattfinden. „Uns ist daran gelegen, keinen Ort zu benachteiligen.“ Im vergangenen Jahr entschieden sich die beiden, sich sozial engagieren zu wollen und das Gemeinwesen zu unterstützen.

Ausschließlich Schulen fördern

Ziel der Stiftung ist es, Projekte der Grundschulen um Springe und Gronau finanziell zu unterstützen. „Es geht um außerschulische Beteiligungsprojekte, Projektwochen und Schulveranstaltungen, aber auch Kooperationen zur Reduzierung von Lebensmittelabfall.“ Ebenfalls unterstützen will die Stiftung Maßnahmen zur Gewaltprävention, Schwimmunterricht oder auch Klassenfahrten. „Zudem fördern wir konkret die Einrichtung eines Snoezelenraums.“ Umgeben von Melodien und Lichteffekten soll dort ein gemütlicher Rückzugsort geschaffen werden. „Natürlich hängt das auch von der Schule und den Räumen ab, aber wir halten das für eine gute Sache.“ Schwenkler ist Diplom-Verwaltungsbeamter im sozialen Bereich und vergangenes Jahr in den Ruhestand gegangen. Schildt ist Diplom-Sozialpädagogin, Kinderpflegerin und Erzieherin. „Da war die Idee schnell gefunden.“ Ihr Anliegen: die Bildung und Erziehung zu fördern.

Es sei wichtig, Kinder in einem frühen Stadium der Entwicklung, etwa in der Grundschule, zu fördern „und da Dinge auf den Weg zu bringen“.

Antragsberechtigt sind somit ausschließlich Schulen – und keine Privatpersonen. Über den finanziellen Rahmen der Förderung oder das Kapital will Schwenkler keine Angaben machen. „Die Stiftung ist auf 35 Jahre ausgelegt. Die Höhe der Förderung hängt von der Entwicklung des Kapitals ab.“

Die Gründungsveranstaltung beginnt am Freitag um 18.30 Uhr im Jagdschloss. Etwa 30 Gäste werden dabei sein, kündigt Schwenkler an. Neben dem Landtagsabgeordneten Volker Senftleben wird auch der stellvertretende Bürgermeister Heinrich Freimann anwesend sein.

Von Saskia Helmbrecht

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