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Nachrichten Panflötenklänge in der Klosterkirche
Region Springe Nachrichten Panflötenklänge in der Klosterkirche
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00:16 30.11.2017
Isabel Moretón an der Harfe und Matthias Schlubeck mit der Panflöte gestalten das Klosterkonzert. Quelle: Lüdersen
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Wülfinghausen

Auf ungewöhnlich großes Interesse stieß das hochklassige Klosterkonzert mit Harfe und Panflöte in Wülfinghausen. Das Kirchenschiff war voll besetzt, zusätzliche Stühle und jede Menge Hocker wurden herbeigeschafft, damit auch jeder Besucher einen Platz fand. Und sie wurden in ihren Erwartungen nicht enttäuscht, denn Isabel Moretón (Harfe) und Matthias Schlubeck (Panflöte) gestalteten einen fantastischen Konzertabend, der den Zuhörern noch lang in Erinnerung bleiben dürfte.

Exotische Klänge

Das Zusammenspiel zwischen Harfe und Panflöte erfüllte die Kirche. Die exotischen Klänge der Panflöte harmonierten mit dem warmen Klang der Harfe, ein Hörerlebnis, was nicht oft erklingt. Unter dem Titel „Erwähle mich zum Paradeis“ hatten die beiden Musiker, die seit 2006 gemeinsam spielen, eine Auswahl in ihrem Repertoire, die gleichzeitig ernst und besinnlich wirkte. Dazu gehörten Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel und Wolfgang Amadeus Mozart ebenso wie von John Dowland oder Jules Massenet. Ins Herz gingen dabei Vivaldis „Der Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ aber auch das Minuett von Mozart oder gar die traditionsreiche Musik aus Irland, passend zur Jahreszeit mit „Winter Ayres“ betitelt.

Beide Musiker sind Könner an ihren Instrumenten. Matthias Schlubeck ist einer der führenden Panflötisten der Welt. Er hat als erster Musiker in Deutschland den Hochschulabschluss im Fach Panflöte gemacht. Isabel Moretòn lehrt als Dozentin für Harfe und Methodik der Harfe an der Musikschule Hannover.

Harmonisches Konzerterlebnis

Es war dem veranstaltenden Kirchkreis Laatzen-Springe und dem Kloster Wülfinghausen wieder einmal gelungen, für ihr Klosterkonzert am Ende des Kirchenjahres hochkarätige Musiker zu gewinnen. Der große Andrang an Zuhörer bestätigt, dass sie richtig lagen, denn das Zusammenspiel von Harfe und Panflöte bleibt ein sehr seltenes, aber auch sehr harmonisches Konzerterlebnis. Für die Räume einer Kirche durchaus angemessen zauberten Moretón und Schlubeck ­musikalische Stimmungsbilder, die nach jedem der elf Stücke von starken Beifall begleitet wurde. Der war am Schluss so mächtig und anhaltend, dass eine Zugabe heraussprang und die über 200 Zuhörer zufrieden ihre Heimreise antreten konnten.

Von Friedhelm Lüdersen

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