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Region Springe Nachrichten Modelleisenbahnen fahren im Museum
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00:17 07.12.2017
Da leuchten die Kinderaugen: Fasziniert schaut sich dieser kleine Ausstellungsbesucher die Anlage an. Quelle: FOTO: KRAUSE
Springe

Ein Wintereinbruch mit einer gut fünf Zentimeter dicken Schneedecke bereitet vielen Eisenbahnunternehmen erhebliche Probleme, Verspätungen sind dann an der Tagesordnung. Nicht so bei den Springer Modelleisenbahnfreunden: Ihre Züge fahren bei jedem Wetter. So auch im Museum.

Während draußen viele mit Schieber und Besen dem über Nacht gefallenen Schnee zu Leibe rückten, drehten die Modellbahnfreunde an den Reglern ihrer elektronisch gesteuerten Bahnanlage. Güterzüge, Fern- und Regionalbahnen sind auf der, in Modulen zusammengestellten Gleisanlage unterwegs und zeigen die Vielfalt des Modellbaus. Insgesamt wurden Schienen mit einer Länge von 150 Metern verbaut. Bei der detailreichen Landschaftsgestaltung haben sich die Macher überall in Deutschland inspirieren lassen. Manches Gebäude gibt es sogar genauso in einer anderen Stadt.

Bürgermeister eröffnet Schau

Alltagsgeschehen, wie ein Unfall auf einer Brücke über dem Gleiskörper, zeugen von der Lebendigkeit der Anlage. Das wusste auch Matthias Lenz, stellvertretender Bürgermeister, in seiner Eröffnungsansprache zu würdigen.

Die stellvertretende Museumschefin Heidrun Karkosch konnte zusammen mit Mitgliedern der Eisenbahnfreunde Springe, Frank Skerschil und Klaus-Peter Schild, den ehemaligen Regionsabgeordneten und Nahverkehrsfachmann Detlev Herzig begrüßen. Herzig ist assoziiertes Vorstandsmitglied im Bundesverband Deutscher Eisenbahnfreunde (BDEF), der Dachorganisation der Modelleisenbahner in der auch die Springer Modelleisenbahner, Mitglied sind.

Wenige Besucher am ersten Tag

Jedes Jahr findet am 2. Dezember der Tag der Modelleisenbahnen statt. In der Deisterstadt hat man ihn aufgrund des Ausstellungsbeginns im Museum um einen Tag nach hinten verlegt. Doch die Zahl der Freunde und Interessenten dieser Modellbahnausstellung hielt sich bei der Eröffnung aufgrund des kalten Winterwetters in Grenzen. Die Züge im H0-Format taten aber das, was sie sollten: Sie rollten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten über das digitalisierte Gleisbett. Schild verstand es, die kleinen Schalter und Geschwindigkeitsregler für einen ungehinderten Schienenbetrieb zu bedienen.

Ausstellung bis 14. Januar offen

Kinder machten große Augen, wenn die kleinen beleuchteten Miniaturen an ihnen vorbeifuhren. Skerschil hatte mittlerweile seine große Lok „betankt“. Schnaufend und Dampf ausstoßend wie ihr Original absolvierte sie auf einer extra ­angelegten großen Spur ihre erste Fahrt. Bis zum 14. Januar kann die ­Ausstellung jeweils sonntags und auch am zweiten Weihnachtsfeiertag ­besucht werden.

Mitglieder der Eisenbahnfreunde sind dann vor Ort, um die Anlage zu bedienen und auch alle Fragen der interessierten ­Besucher detailliert zu beantworten. Für Gruppen, Schulen und Kindergärten besteht auch außerhalb der ­regulären Besuchszeiten die ­Möglichkeit, nach Rücksprache ­mit dem Museums- und den Eisenbahnfreundes-Teams, die Ausstellung zu besichtigen.

Von Reinhold Krause

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