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Nicht von Dauer: Mal gibt's Frost, dann taut's wieder: Wie lange das Kaltmischgut in den Schlaglöchern das Wetter mitmacht, ist unklar.

Nicht von Dauer: Mal gibt's Frost, dann taut's wieder: Wie lange das Kaltmischgut in den Schlaglöchern das Wetter mitmacht, ist unklar.
© fotos: Helmbrecht

Springe

Land stopft Schlaglöcher

Am Mittwoch wurden die größten Schlaglöcher auf der Eldagsener Straße geflickt. Offen ist aber, wie lange das anhält. Denn bei anhaltend schlechtem Wetter werden die Schadstellen bald wieder aufbrechen, befürchtet Ordnungsamt-Chef Werner Mosch.

Springe. Die Landesverkehrsbehörde hat ihr Versprechen eingelöst: Am Mittwoch wurden die größten Schlaglöcher auf der Eldagsener Straße geflickt. Offen ist aber, wie lange das anhält.

Um kurzfristig zu handeln, hat die zuständige Straßenmeisterei Wennigsen ein sogenanntes Kaltmischgut eingebaut. Und das kann sowohl wenige Tage als auch ein paar Wochen halten. Heißt also: Autofahrer müssen weiter mit Tempo 10 fahren. Die Stadt hat der verkehrsbehördlichen Anordnung bereits zugestimmt.

„Die Gefahr ist zu groß, dass die Löcher in kurzer Zeit wieder aufbrechen“, sagt Ordnungsamts-Chef Werner Mosch. Die Sicherheit gehe vor. Ausgebessert wurde die Straße vor allem im Bereich der Brücke. Ob die Löcher wieder aufbrechen, hänge sowohl vom Wetter als auch vom Verkehrsaufkommen ab, sagt ein Mitarbeiter der zuständigen Straßenmeisterei. Bis die große Sanierung im Sommer startet, sei es also sehr wahrscheinlich, dass bis dahin erneut geflickt werden muss, zwischen acht bis zwölf Wochen aber spätestens – günstig sei das nicht, weiß der Mitarbeiter. „Pro Loch werden zwischen zehn und 15 Eimer benötigt, einer kostet 25 Euro.“

In den Sommerferien wird die Straße komplett saniert

Das Land hat aber nicht nur angekündigt, die Straße kurzzeitig auszubessern, sondern während der Sommerferien die gesamte Fahrbahn nachhaltig zu sanieren. Die gute Nachricht: Bereits ab dem Jagdschloss soll die Oberfläche erneuert werden. Dort gilt seit Jahren wegen der Schäden bereits Tempo 50. „Die Oberfläche ist rissig, sodass Wasser in den Unterbau eindringt, das führt dazu, dass die Straße komplett kaputt gehen kann.“

Wenn dieses Problem im Sommer gelöst wird, können Autofahrer auch wieder schneller fahren, kündigt Fabian Schulze von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr an. „Die Landesstraße 461 wurde in eine Sammelausschreibung für mehrere Ortsdurchfahrten aufgenommen, an denen das Tempo bereits reduziert wurde“, erklärt Schulze. Dieses Verfahren habe sich im vergangenen Jahr bewährt.

Die Straßenmeisterei in Wennigsen räumt aber auch ein, dass es ganze Vielzahl von kaputten Landesstraßen im Bereich von Springe gäbe. „Da ist noch einiges offen.“

Mit dem groben Stopfen der Schadstellen auf der Eldagsener Straße sei die Stadt aber erst einmal zufrieden, sagt Mosch. „Mehr kann man gerade nicht machen.“

Von Saskia Helmbrecht


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