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00:16 06.12.2017
Beim Hochwassereinsatz im Sommer habe sich das hohe Defizit an Ausrüstung gezeigt, sagte Ortsbrandmeister Patrick Rokahr. (Symbolbild) Quelle: dpa
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Bennigsen

„Wenn es Probleme gibt, dann kommt zu mir“, sagte Springfeld mit Blick auf die Debatten rund um die Neubauten von Feuerwehrhäusern, die zunächst mit ihm und nicht öffentlich erörtert werden sollten.

Stadtbrandmeister Tschöpe kritisierte, dass er um einen Gesprächstermin bezüglich des Bennigser Neubaus gebeten habe, um unter anderem über ausstehende Arbeiten seitens der Stadt zu reden. Der Bürgermeister habe darauf nicht reagiert. Doch nur scheinbar: Denn immerhin ließ sich während der Versammlung rasch aufklären, dass offenbar ein elektronisches Problem zu diesem Missverständnis geführt hatte. Springfeld erklärte, auf eine Anfrage Tschöpes sofort Gesprächsbereitschaft signalisiert zu haben, Tschöpe aber hatte diese Mail wohl nicht bekommen. Beide nutzten nun die Gelegenheit, sich nach der Versammlung zu einem Vieraugengespräch zurückzuziehen. Dass noch Arbeiten wie Pflasterungen und die Anlage des Außenbereichs von der Stadt erledigt werden müssen, darauf wies auch der künftige neue Ortsbrandmeister Patrick Rokahr in seinem Bericht hin. Die Stadt sei in der Verantwortung, der Ortsfeuerwehr ein funktionierendes und fertiggestelltes Feuerwehrhaus zu stellen. Er wies aber auch darauf hin, dass die Mitglieder ihr neues Zuhause bereits mit viel Freunde und Motivation bezogen haben.

Einer, der sich das neue Domizil der Ortsfeuerwehr übrigens schon ganz genau angesehen hat, ist der Pastor der Kirchengemeinde, Jonathan Overlach. Er sei wegen einer Fehlplanung in seinem Kalender schon eine Stunde vor der Versammlung vor Ort gewesen und habe das Haus besichtigen dürfen.

Für 54 Aktive ist das Gebäude zur neuen Heimat geworden. Die ehrenamtlichen Helfer wurden in diesem Jahr bislang zu 37 Einsätzen, zumeist zu technischen Hilfeleistungen gerufen, berichtete Rokahr. Die größte Herausforderung sei das Hochwasser im Sommer gewesen. Hier sei die Ortsfeuerwehr 36 Stunden im Einsatz gewesen. „Einige Kameraden sind körperlich bis an ihre Grenzen gegangen, um ein ­geregeltes Einsatzgeschehen zu ermöglichen“, erinnerte sich der künftige Chef. Dieser Einsatz habe erneut das hohe Defizit an Ausrüstung in Sachen Hochwasserschutz und -Bekämpfung gezeigt. Er forderte daher, besseres und hochwertigeres Einsatz-Equipment für die Ortsfeuerwehr. Dieses könnte auch künftigen Generationen zugute kommen. Denn derweil wächst in der Jugendfeuerwehr eine besonders junge Truppe heran. Das ­berichtete Bastian Schwäbe in Vertretung für den Jugendwart Lars Busse. Die derzeit 14 Mädchen und Jungen seien mit einem Altersdurchschnitt von etwas mehr als zwölf Jahren „besonders jung“. Drei Mitglieder aber seien der Jugendfeuerwehr entwachsen und konnten in die Einsatzleitung wechseln.

In der Kinderfeuerwehr werden derzeit zehn Kinder von Claudia Schwäbe betreut. Elke Kilian, die diese Aufgabe ebenfalls viele Jahre übernommen hatte, nun aber nicht weiter macht, wurde mit einem Blumenstrauß verabschiedet. Jetzt wird eine zweite Kraft gesucht.

Von Anne Brinkmann-Thies

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