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An der Fünfhausenstraße, auf Höhe der Post, wurden drei Bäume für die anstehenden Arbeiten zum Bau des Fernwärmenetzes und Kanalausbaus gefällt.

An der Fünfhausenstraße, auf Höhe der Post, wurden drei Bäume für die anstehenden Arbeiten zum Bau des Fernwärmenetzes und Kanalausbaus gefällt.
© Ackermann

Springe

Geduld gefragt: Springe wird zur Stau-Stadt

Durcheinander im Verkehr ist vorprogrammiert: In eineinhalb Wochen soll die Sanierung der mittleren Fünfhausenstraße beginnen. Anfang März wird auch die Rosenstraße aufgerissen.

Springe. In der zweiten Jahreshälfte folgt ein Teilstück der Ellernstraße. Wer durch die Innenstadt fahren möchte, braucht dann gute Nerven.

Springes Hauptverkehrsachsen

Tiefbauamtsleiter Gerd Gennat weiß, dass die Auswirkungen enorm sein werden. Zumal es sich nicht um die einzigen Bauarbeiten auf Springes Hauptverkehrsachsen handeln wird: Ebenfalls in Kürze startet die Verlegung des Fernwärmenetzes auf den Straßen nördlich der Bahn. „Mit dem Auto von A nach B zu kommen wird dann schwierig“, sagt Gennat voraus. Seit der Altstadtsanierung Anfang der Neunzigerjahre habe es kein Projekt ähnlichen Umfangs gegeben.

Der Terminplan ist wegen des kurzen Förderzeitraums für das Fernwärmenetz eng gestrickt. Die maroden Straßen in diesem Gebiet müssen in nur drei Jahren ausgebessert werden.

1,7 Millionen Euro Kosten in 2018

In diesem Jahr investiert die Stadt rund 1,7 Millionen Euro in die Straßensanierungen, in den zwei Folgejahren sollen es weitere 1,8 Millionen sein. Gennat hatte einen Startschuss im Januar herbeigesehnt. Dass es Mitte Februar wird, hänge mit Lieferverzögerungen beim Material zusammen: „Wir benötigen viele Spezialbauteile.“ Sowohl die Kanalrohre als auch Schächte mussten nach Maß gefertigt werden.

Die Baustelle in der Fünfhausenstraße wird laut Plan am 19. Februar eingerichtet. Betroffen ist das Teilstück zwischen Postgebäude und Jobcenter. Die Strecke ist nur 150 Meter lang, die Arbeiten werden aber mindestens ein halbes Jahr dauern. Die kniffligste Stelle ist der Kreuzungsbereich bei der Rosenstraße: „Die Rohre dort liegen so eng, dass man kaum baggern kann“, umschreibt Gennat. „Das wird richtige Fummelarbeit.“

Sanierungen bis Jahresende

Bereits ab Anfang März sollen die Bauarbeiter parallel dazu den Asphalt in der Rosenstraße aufstemmen und sich in die Tiefe graben. Die Sanierung wird sich bis zum Jahresende hinziehen. Sobald die mittlere Fünfhausenstraße fertig ist, kommt die Ellernstraße (Bereich Rosenstraße bis Akazienallee) an die Reihe.

Empfehlungen, wie man den Bereich am besten umfahren kann, möchte die Stadtverwaltung in wenigen Tagen präsentieren. Gennat hat einen ganz persönlichen Tipp: „Es ist ein perfekter Zeitpunkt, um für Fahrten durch die Stadt aufs Fahrrad umzusteigen.“

Von Marita Scheffler


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