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19:12 17.02.2019
Ortsbürgermeister Karl-Heinz Friedrich (von links) bedankt sich für ihr Engagement bei Günter Dziubek, Dieter Adam, Karl-Heinz Fischbeck, Helga Knipping, Joachim Dörrie, Hans-Peter Steinke und Karl Haverkamp. Quelle: Foto: Patricia Szabo
Springe

Die große Resonanz beim Neujahrsempfang in der Tanzschule Jendrock gab seinem Ansinnen recht: Rund 100 Gäste folgten der Einladung und nutzten den Empfang für Gedankenaustausch und persönliche Gespräche.

Angesichts der Tatsache, dass das Krankenhaus und die Notfallambulanz geschlossen wurden, habe man sich darauf verständigt, dass zu dem ausgewählten Personenkreis niedergelassene Ärzte aus der Kernstadt eingeladen werden sollen, die für das Krankenhaus tätig waren, sagte Friedrich.

Der Ortsbürgermeister hob die Bedeutung des Ehrenamtes hervor und würdigte verdiente Bürger. Das ehrenamtliche Engagement sei in Springe sehr vielfältig aufgestellt, lobte Friedrich. Die Stadt lebenswert zu erhalten sei nicht allein die Aufgabe des Ortsrats, sondern auch die der Bürger, Gruppen und Institutionen. „Es würde den Rahmen sprengen, alle engagierten Menschen der Stadt einzuladen“, sagte Friedrich.

Stellvertretend für alle Ehrenamtlichen nahmen sechs Springer ein kleines Präsent entgegen. Unter ihnen war Helga Knippig, die seit 25 Jahren für die Arbeiterwohlfahrt tätig ist und im Alten Rathaus Gymnastik sowie Kaffeetrinken organisiert. Karl Haverkamp, der 2018 die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhielt, wurde gleichfalls gewürdigt. Damit auch Friedrich nicht leer ausging, überreichte ihm Haverkamp im Gegenzug einen selbst gebauten Nistkasten. Auch mit stolzen 92 Jahren engagiert sich Haverkamp aktiv für den Naturschutz.

Als „die gute Seele vom DRK“ bezeichnete der Bürgermeister Günter Dziubek. Ohne ihn würde das DRK in Springe nicht bestehen, resümierte Friedrich über Dziubek, der über viele Jahre hinweg Krankentransporte durchführte. Seit 42 Jahren im Hauptvorstand tätig sei Hans-Peter Steinke vom Spielmanns- und Hörnercorps. Steinke engagiere sich ferner in der St.-Petrus-Gemeinde und sei ehrenamtlicher Geschäftsführer der Kulturheimvereinigung Springe.

Zehn Jahre lang organisierten darüber hinaus Jochen Dörrie und Dieter Adam die „Sonntagsmärkte“ in der Innenstadt. „Es waren immer gute Veranstaltungen, die Spaß gemacht haben“, sagte Friedrich. Beide hätten zwar ihre Arbeit beendet, doch inzwischen konnten neue Organisatoren gefunden werden.

Der Ortsrat nutzte die Veranstaltung, um Spenden für die Rote Schule zu sammeln.

Ortsräte betrachten den Ort anders als jedes andere Gremium, sagte Friedrich. Viele Dinge werden zwar von der Region oder der Verwaltung entschieden, doch als Ortsrat habe man die Aufgabe, zur Zufriedenheit des Bürgers zu arbeiten und zur Repräsentation des Ortes beizutragen. Der Weihnachtsmarkt, das Osterfeuer oder das für 2020 geplante Stadtfest müsse organisiert werden.

Von Patricia Szabo

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