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Region Springe Nachrichten Bus- und Bahntickets werden ab Anfang des Jahres teurer
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19:16 04.12.2017
Die Bahnfahrt von Springe nach Hannover wird in Zukunft teuerer. Quelle: Herrmann
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Springe

Der Fahrplanwechsel bei Bus und Bahn regulär zum 10. Dezember betrifft die Springer kaum – der Tarifwechsel zum 1. Januar dafür um so mehr: Der Großraumverkehr Hannover (GVH) hebt die Preise für Bus und Bahn an. Sowohl Einzeltickets als auch Abos werden dann deutlich teurer. Es gibt aber ebenfalls Tickets, bei denen sich bei den Preisen nichts ändert.

Wer etwa mit einem Einzelticket per S-Bahn von Springe nach Hannover fährt, der zahlt ab Januar 4,40 Euro – 10 Cent mehr als bislang. Um die gleiche Summe wird die Busfahrt innerhalb der kleinsten Einheit (eine Zone) teurer: Statt 2,60 Euro werden künftig 2,70 Euro fällig. Bei Tagestickets schlägt die GVH ab Januar sogar 20 Cent drauf: Statt 8,40 Euro werden dann für drei Zonen – etwa die Strecke von Springe bis nach Hannover – 8,60 Euro fällig. Um die gleichen Summen verteuern sich auch Gruppentickets.

Auch Sozialticket wird teurer

Unverändert bleiben hingegen die Preise für Kindertickets, die bis zum 14. Lebensjahr gezogen werden können. Sowohl für die Einzelkarte (1,30 Euro) als auch in der Variante für den ganzen Tag (2,60 Euro) müssen die Fahrgäste nicht tiefer in die Tasche greifen. Analog zum Einzelticket verteuert sich auch der Sozialtarif: Er steigt für eine Tageskarte ebenfalls von 2,60 auf 2,70 Euro (eine Zone).

Leicht ansteigen werden laut einer Auflistung der GVH im Internet die Abopreise: So kostet eine Mobilcard für Pendler zwischen Springe und Hannover ab dem 1. Januar 76,10 Euro im Monat (bislang 74,80 Euro). Die Mobilcard für Senioren ab 63 wird in dieser Zone um einen Euro teurer. Nicht betroffen von der Preiserhöhung sind Schüler und Azubis – im Gegenteil: Sie bekommen (wenn sie kein eigenes Einkommen haben) die neue Sparcard für 15 Euro im Monat. Das hatte die Regionspolitik in diesem Jahr beschlossen.

Neu in Springe im neuen Fahrplan: Beim Anrufsammeltaxi kann man in den Wochenendnächten auch an allen Haltestellen in der Kernstadt aussteigen. Das war bislang nicht möglich.

Von Christian Zett

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