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Nachrichten Bürgerinitiative setzt sich für Tempo 30 ein
Region Springe Nachrichten Bürgerinitiative setzt sich für Tempo 30 ein
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19:50 13.09.2018
Die Ampelphase soll verändert werden, damit der Verkehr reibungsloser durch die Calenberger Straße fließen kann. Quelle: Anne Brinkmann-Thies
Gestorf

Sie bleibt als Thema Dauerbrenner im Ortsrat Gestorf und Ärgernis für die Anlieger: die viel befahrene Calenberger Straße. Auch eine neu gegründete Bürgerinitiative und der Gestorfer Sozialverband setzen sich für eine Entschärfung der Verkehrssituation ein.

„Ziel der Bürgerinitiative Calenberger Straße ist es, die Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu reduzieren, das Parken auf den Gehwegen zu unterbinden und Radfahrern das Nutzen der Bürgersteige zu ermöglichen“, erklärte Anlieger Horst Rasche. Und überreichte Ortsbürgermeister Eberhard Brezski (SPD) eine Liste mit 100 Unterschriften. Auch der Sozialverband Gestorf übergab den Ortsratsmitgliedern ein Schreiben, die auf diese Gefahrenquellen aufmerksam machen.

Ampelschaltung soll verändert werden

Viele Mitglieder waren zu der Sitzung gekommen, um ihrem Schreiben Nachdruck zu verleihen. Zudem fordern die SoVD-Mitglieder darin den Ortsrat auf, dafür zu sorgen, dass sich die Ampelschaltung verändert. Derzeit komme es zu Staus in Richtung Völksen. Er habe diesbezüglich bereits Kontakt zu der niedersächsischen Verkehrsbehörde, erklärte Brezski.

Zudem soll nach dem Wunsch des Ortsrats ein Blitzer installiert werden, eine sogenannte Rotlichtüberwachung. Immer wieder würden Fahrer nämlich bei Rot über die Kreuzung fahren. Das hätten ihm Anlieger berichtet, sagte Brezski.

Ortsrat spricht sich für neue Verkehrzählung aus

Für eine erneute Verkehrszählung der Landesstraße sprachen sich die Ortsratsmitglieder aus und folgten damit einem Antrag von Brezski. Nach den Herbstferien, wenn die Rüben- und Kartoffelkampagne in vollem Gang ist, soll sieben Tage lang jeweils 24 Stunden gezählt werden, wie viele Fahrzeuge in West-Ost-Richtung und umgekehrt den Harbergort passieren.

Die letzte Zählung vor vier Jahren habe die Durchfahrt von 8000 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden ergeben, sagte Brezski. „Gefühlt ist die Belastung seit dieser Zeit höher geworden.“

Am 18. Oktober, um 16 Uhr, gibt es an der Calenberger Straße einen Ortstermin mit der Landtagsabgeordneten Kerstin Liebelt (SPD). Dann will Brezski die Problematik deutlich machen.

Von Anne Brinkmann-Thies