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Nachrichten Sporthallen: Verzichtet Stadt auf Gebühren?
Region Sehnde Nachrichten Sporthallen: Verzichtet Stadt auf Gebühren?
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18:54 09.03.2009
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Die Halle – sie hat gerade einen modernen Anbau erhalten – verbraucht viel Energie: Das Dach ist ungedämmt, die Fenster sind schlecht isoliert, die Elektrogeräte wenig effizient. Durch eine Sanierung, so hat die Verwaltung errechnet, ließen sich zwei Drittel der Energiekosten einsparen. Das wären rund 29.000 Euro pro Jahr.

Allerdings müssten dafür etwa 850.000 Euro investiert werden. Deshalb will die Stadt das Projekt für den Sondertopf Sportförderungsmittel des Konjunkturpakets anmelden. Voraussetzung für eine Genehmigung ist jedoch, dass die Stadt für die Halle keine Benutzungsgebühren erhebt, was bislang noch der Fall ist.

Aus Gleichbehandlungsgründen müsste die Kommune dann jedoch auch bei den übrigen Hallen auf die Einnahmen verzichten, stellt Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke in einer Drucksache für den Rat klar. Das würde sich auf einen jährlichen Verlust von 36.000 Euro summieren.

Angesichts der Energieeinsparung und des zu erwartenden Zuschusses von 680.000 Euro – 170 000 Euro müsste Sehnde selbst aufbringen – rechnet sich die Sanierung für die Stadt trotzdem. Die SPD hat bereits einen Antrag gestellt, der Rat solle den Verzicht auf die Gebühren beschließen – vorausgesetzt die Hallensanierung wird gefördert.

Das würde Verwaltungsaufwand einsparen und einen „nicht unerheblichen Beitrag zur Unterstützung der Vereine und letztendlich zur Familienfreundlichkeit unserer Stadt leisten“, begründet der Fraktionsvorsitzende Wolfgang Toboldt den Antrag. Nach den Vorstellungen der SPD soll er bereits zusammen mit dem Nachtragshaushalt für das Konjunkturpaket am 26. März beschlossen werden.

von Thomas Böger

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