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Region Sehnde Nachrichten Bald schnelles Internet für Klein Lobke
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17:17 12.07.2018
Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (von links), Michael Krüger von der Telekom Deutschland und Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz von der Region Hannover freuen sich, dass bald auch die letzten Ortsteile mit schnellem Internet versorgt werden. Quelle: Sandra Köhler
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Klein Lobke

 Schnelles Internet in ganz Sehnde: Ende September wird es soweit sein. In Klein Lobke und Köthenwald hat die Telekom mit den Tiefbauarbeiten begonnen, die die weißen Flecke auf der Karte des Ausbaus tilgen. „Breitband ist ein klarer Standortvorteil“, sagte Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke, der sich mit Ulf-Birger Franz, dem Wirtschaftsdezernenten der Region Hannover, die Fortschritte von Michael Krüger von der Telekom Deutschland erklären ließ. „Besonders kleinere Unternehmen und Menschen, die Telearbeit betreiben, sind darauf angewiesen“, sagte Lehrke. Er freue sich, dass es der Stadt mit der Region und der Telekom glücke, die Lücke zu schließen.

110 Haushalte sowie neun Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe profitieren in den zwei Ortsteilen vom Ausbau. Insgesamt wird die Telekom 4,6 Kilometer Glasfaser verlegen und zwei Verteilerkästen mit moderner Vectoring-Technik aufstellen. „Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt damit auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde, beim Hochladen auf bis zu 40 Megabit pro Sekunde“, sagte Krüger, Leiter Infrastrukturvertrieb Region Nord bei der Deutschen Telekom. Damit seien Musik- und Videostreaming problemlos machbar. Zudem sei das System „nach oben offen“. Eine Umstellung auf das sogenannte Super-Vectoring, welches das Tempo zum Herunterladen auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde erhöht, sei ohne große Bauarbeiten möglich. Das sei bereits geplant, kündigte Krüger an – wenngleich es noch keinen Termin gebe.

Auch wenn der Zeitplan für den Ausbau in der Region Hannover Ende dieses Jahres als Ziel vorsieht – in Sehnde könnte es deutlich schneller gehen. „Intern gehen wir davon aus, die Arbeiten bis Ende September beendet zu haben“, sagte Krüger. Interessenten können sich aber bereits ab August bei der Telekom oder anderen Anbietern für einen der verfügbaren Anschlüsse vormerken lassen. Ohne eine finanzielle Beteiligung der Region Hannover würden Klein Lobke und Köthenwald allerdings nicht ans Netz gehen. Rund 100.000 Euro schieße sie aus eigenen Töpfen sowie Fördermitteln von Bund und Land zu, um die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke zu schließen, sagte Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz. Und er vermeldete stolz: „Wir haben in der Region Niedersachsen jetzt eine Versorgungsquote von 99,6 Prozent. Das ist der höchste Wert in ganz Niedersachsen.“

Auch Kernstadt bekommt moderne Technik

Nicht nur in den außen liegenden Ortschaften schraubt die Telekom an ihrem Netz. Auch in der Kernstadt tut sich was. „Im Bereich von 550 Metern um die Hauptbetriebsstation im Zentrum führen wir Tiefbauarbeiten durch, verlegen Glasfaser und installieren neun neue Verteiler“, erläutert Telekom-Techniker Thomas Bartels. Auch dort würde die neueste, schnellste Technik mit maximalen Geschwindigkeiten von 100 Megabit pro Sekunde installiert. „Ich habe mich schon gewundert, was das wird. Jetzt weiß ich es“, sagte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke – und freute sich auch persönlich. Denn da er am weitesten vom Hauptverteiler entfernt wohne, seien die möglichen 50 Megabit pro Sekunde bei ihm nicht wirklich angekommen. „Aber für jemanden, der vorher 3 Mbits hatte, ist das ein Hochleistungszug“, sagte der Bürgermeister. ks

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Von Sandra Köhler

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