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Region Sehnde Nachrichten Sandra Heidrich ist neues „Gesicht“ der KGS Sehnde
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17:31 21.12.2017
Sandra Heidrich ist bis auf Weiteres die kommissarische Schulleiterin der KGS Sehnde. Quelle: Sandra Köhler
Sehnde

 Seit der Verabschiedung von Carsten Milde, der als schulfachlicher Dezernent für die Regionalabteilung Hannover an die Landesschulbehörde gewechselt ist, hat Sandra Heidrich die kommissarische Leitung der KGS Sehnde inne. Die Stelle soll im Januar neu ausgeschrieben werden. Ganz neu sind die anfallenden Aufgaben für die 45-Jährige, die in Haimar wohnt, nicht: „Ich gehöre seit Februar 2015 zum Schulleitungsteam und habe Herrn Milde als Stellvertreterin ja schon kräftig unterstützt.“ 

Damals lag ihr Schwerpunkt auf der Stundenplanung und der Erstellung des Vertretungsplans, nun ist sie überwiegend mit Administrativem und Beratung beschäftigt. Dazu gehören unter anderem die Dienstpläne, Bewerbungen und Personalangelegenheiten, Leitung von Konferenzen, Schulvorstand und die Verwaltung des Haushalts. „Meine Kollegen aus dem Leitungsteam unterstützen mich super und haben alle auch noch einige Aufgaben übernommen“, sagt sie. „Das zeigt, wie gut die Zusammenarbeit hier funktioniert.“ 

Neu sei für sie vielmehr die Rolle als „Gesicht“ der Schule. Mit deren Leitbild identifiziert sich die Mathe- und Französischlehrerin voll und ganz. „Wir sind vielfältig und verstehen uns als einzige weiterführende Schule als Teil der Stadt Sehnde.“ Man wolle Integration, Toleranz  und Wertschätzung leben. Dazu gehöre insbesondere, Schüler und Kollegen mit ihren Möglichkeiten und Stärken zu sehen und zu fördern.

Genau um diesen Prozess voranzutreiben, hatte sich Heidrich mit dem Weggang der langjährigen Leiterin Helga Akkermann auf die Stelle der stellvertretenden Schulleitung beworben: „Ich dachte, von dort aus kann ich noch mehr Projekte in diese Richtung vorantreiben.“ Genau um solche hat sich die aus Hameln/Westfalen stammende, verheiratete Mutter einer erwachsenen Tochter an der KGS verdient gemacht. Soziales Lernen, das Mediatorenteam, Schüler helfen Schülern: All diese Projekte hat sie mit angestoßen oder ausgebaut. Genauso wie das zur Förderung von KGS-Schülern, die vom Realschul- auf den Gymnasialzweig wechseln wollen. Für diese gibt es eine zweistufige AG, die sie imJahr vor einem eventuellen Wechsel besuchen können. Dabei werden sie auf das doch etwas andere Lernsystem vorbereitet. „Dort können sie sich mit Lehrern austauschen und dann entscheiden, ob sie den Wechsel wagen – oder doch lieber in ihrer Schulform bleiben.“

Die Unterschiede in der Arbeitsweise am Gymnasium und der Realschule seien ihr bewusst geworden, als sie ein Jahr lang an der deutschen Schule in Brüssel arbeitete, sagt Heidrich: „Danach war mir klar, dass ich nicht mehr nur an einem reinen Gymnasium arbeiten, sondern beides vereinen möchte. Und das geht eben nur an einer KGS.“ Somit bat sie 2010 um Versetzung vom Gymnasium Mellendorf nach Sehnde. Nicht zuletzt wegen des positiven Rufes, den die KGS genießt. „Aber weil das ja ein wenig dauerte, war meine Tochter, die damals die fünfte Klasse besuchte, eher an der KGS als ich.“  Mittlerweile hat sie dort ihr Abitur gemacht und studiert.

KGS-Leitung: Ausschreibung auf zwei Jahre 

Von der Anzahl der Kandidaten und der Dauer des Vergabeprozesses hängt es ab, wie lange Sandra Heidrich als kommissarische Schulleiterin die Geschicke der KGS führt. „Bei unseren letzten Ausschreibungen, der Leitung des Gymnasialzweigs und des Oberstufenkoordinators, gab es jeweils nur einen Bewerber.“ Interessant: bei der KGS werden all diese Stellen als Zeitstellen mit einer Befristung auf zwei Jahre ausgeschrieben. Soweit sie wisse, liege das in den Anfängen der Konzeption einer KGS begründet, erklärt Heidrich: „Dahinter steckt die Überlegung, dass ein Wechsel mitunter ganz gut sein könne.“ Bei Eltern sorge dieses Prozedere manchmal für Verwirrung: „Die fragen dann, ob derjenige seine Stelle nicht weiter ausfüllen wolle.“ Inhaber einer aktuellen Stelle können sich jedoch bei der Wiederausschreibung erneut darauf bewerben. „Wer das zweite Verfahren erfolgreich durchlaufen hat, hat die Stelle, so er denn will, auf Lebenszeit.“ks

Von Sandra Köhler

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