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In der Kita Ladeholz hat ein defektes Rohr einen Wasserschaden verursacht. Zwei Gruppenräume sind betroffen.

In der Kita Ladeholz hat ein defektes Rohr einen Wasserschaden verursacht. Zwei Gruppenräume sind betroffen.
© Patricia Oswald-Kipper

Sehnde

Rohrbruch: Kitakinder werden jetzt im Hort betreut

Ein Wasserschaden in der Kita Ladeholzstraße sorgt für  Raumprobleme. Die Stadt hat dafür eine Kitagruppe in den Hort an der Breiten Straße ausgelagert.

Sehnde.  Ein Wasserschaden durch einen Rohrbruch in der Kita Ladeholzstraße sorgt für Raumprobleme. Die Stadt hat nun kurzerhand eine Kitagruppe in den Hort an der Breiten Straße verlegt.

„Wir haben von dem Wasserschaden zunächst nichts bemerkt“, sagt die städtische Fachdienstleiterin Katharina Fischer. Aufgefallen sei der Schaden erst, als im Januar Wasser längere Zeit zwischen den Gehwegplatten vor dem Gebäude stand. Mit Fachleuten suchte man die Ursache für den Wasseraustritt. Die Experten kamen nach einigen Untersuchungen schließlich zu dem Ergebnis, dass sich unter der Betonsohle des aus den Siebzigerjahren stammenden Gebäudes ein Wasserrohr gebrochen war. 

„So etwas hatten wir bislang noch nicht“, gesteht Fischer. Es folgten Messungen der Raumluft in allen Gruppen. Und diese ergaben Schimmelsporen in zwei Gruppenräumen. „Das hieß für uns, dass wir für diese Gruppen eine Alternative brauchen“, sagt Fischer.  Einige der Kinder kam im Turnraum im Kindergartengebäude unter, die 13-Uhr-Gruppe wurde kurzerhand in die Räume des Schulhorts an der Breiten Straße verlegt. Wichtig sei gewesen, die Betreuung der Kinder weiter durchgehend zu gewährleisten. „Wir hatten zur Unterbringung im Hort keine Alternative“, sagt Fischer. Der Wechsel in die provisorischen Räume samt Spielzeug sei dann schon „ein kleiner Umzug“ gewesen.

Die Eltern der betroffenen Kinder hätten den Umzug gut aufgenommen. „Wir haben bislang noch keine Beschwerden erhalten“, beteuert Fischer. Auch der tägliche Wechsel mit den Hortkindern klappe gut: „Das ist zwar zeitlich etwas eng, weil der Hort um 13 Uhr startet, aber es funktioniert.“

Die nassen Stellen in dem Kindergartengebäude wurden mit speziellen Geräten getrocknet. Dafür musste auch die Wandverkleidung aus Holz entfernt werden. Sie soll jetzt durch eine neue Paneele ersetzt werden. Das defekte Wasserrohr unter dem Gebäude sei abgeklemmt worden und nun außer Funktion. Laut Fischer wurde bereits ein neues Wasserrohr verlegt.

Die Sanierung soll in den nächsten Wochen beendet werden. Entscheidend sei, dass die Räume trocken seien und keine Schimmelsporen mehr gemessen würden, sagt die Fachdienstleiterin. Fischer rechnet mit einem Abschluss der Arbeiten nicht vor Ende Februar. Dann könnten die Kinder wieder in ihre Räume zurück.  

Von Patricia Oswald-Kipper


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