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Nachrichten Rekordbesuch bei Oldtimerschau auf Hohenfels
Region Sehnde Nachrichten Rekordbesuch bei Oldtimerschau auf Hohenfels
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00:18 15.08.2018
Alte Karossen dicht an dicht: Eng geht es im Straßenbahnmuseum beim Oldtimertreffen zu. Quelle: Michael Schütz
Wehmingen

Ein volles Haus hat das Hannoversche Straßenbahnmuseum (HSM) bei Wehmingen am Sonntag bei seinem beliebten Oldtimertreffen verzeichnet. Schon am Vormittag strömten die Besucher in Scharen auf das Gelände auf Hohenfels. „Über den Tag verteilt hatten wir etwa 3000 Besucher“, freute sich Bodo Krüger vom Trägerverein des HSM: „Das ist ein neuer Rekord für das Oldtimertreffen.“ Die alten Schnauferl aus vielen Jahrzehnten Autogeschichte, die auf dem Museumsgelände parkten, werden ganz offensichtlich immer beliebter.

Mit der negativen Seite des Besucherstroms hatten allerdings Michael Schönefeld und seine Kollegen zu kämpfen. „Wir haben keine Parkplätze mehr“, sagte er und wies den Besuchern an der Auffahrt schließlich Plätze zu, auf denen Parken eigentlich gar nicht gestattet war. „Was sollen wir machen?“, sagte Schönefeld. Einige Besucher seien wegen des Parkplatzmangels sogar umgekehrt. „Wir kommen langsam an die Kapazitätsgrenzen“, befand auch Krüger: „Wir müssen uns für das nächste Mal etwas überlegen.“

Familie Pietsch hatte es glücklich auf das Gelände geschafft und schaute sich dort um. „Wir waren schon oft hier“, sagte Christian Pietsch, der mit seiner Frau Antje, den Söhnen Mattes und Jasper und dessen Freund Lukas aus Hannover nach Wehmingen gekommen waren. „Die alte Technik begeistert“, befand Pietsch und schaute sich fasziniert einen alten Jaguar E-Type an.

Ganz amerikanisch kamen die „US Car Maniacs“ daher. Die Hildesheimer US-Auto-Verrückten, wie ihr Name auf Deutsch bedeutet, hatten neun Fahrzeuge mitgebracht, vom Straßenkreuzer bis zum Pickup. Timm Gronenschild beispielsweise hat seinen Chevrolet C10 Pickup aus dem Jahr 1968 direkt aus den Staaten importiert. Dabei geht es ihm auch um den „Used Look“, der das Gefährt etwas mitgenommen aussehen lässt. „Man kann dem Wagen ruhig ansehen, dass er ein Leben hinter sich hat“, sagte Gronenschild.

Auf zwei Rädern dagegen waren Jan Reinhardt-Jansen und Georg Hillscher angereist. Der Großburgwedeler Hillscher hatte eine Honda CM400T mitgebracht. Reinhardt-Jansen kam mit einer Harley Davidson Electra Glide aus Celle. „Das ist hier alles schöne und noch erkennbare Technik“, war Hillscher begeistert: „Es gibt nicht so viel Elektronik.“

Von Michael Schütz

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