Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Laternen am Schwarzen Weg bleiben dunkel
Region Sehnde Nachrichten Laternen am Schwarzen Weg bleiben dunkel
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:27 20.12.2017
Der Zustand der Laternen am Schwarzen Weg stört Manfred Müller. Quelle: Michael Schütz
Sehnde

Manfred Müller stört sich schon lange am Zustand des Schwarzen Wegs zwischen der Teichstraße und der Trogstrecke der Peiner Straße. Der Senior nutzt den Weg selbst oft mit dem Fahrrad auf seinen Wegen durch die Stadt. "Gerade für die Menschen, die in der Teichstraße, der Chausseestraße und der Waldstraße wohnen, ist dies der kürzeste Weg in die Stadt", sagt der Rentner.

Eine Beleuchtung für die Nutzer des Schwarzen Wegs gibt es aber bereits seit Jahren nicht mehr. Der Grund ist auf den ersten Blick sichtbar, denn an den meisten Laternenmasten sind die Abdeckklappen aufgebrochen und die elektrischen Kabel herausgerissen. Damit sind die Laternen nicht mehr funktionstüchtig. Durch die Bahnlinie und den angrenzenden Kötterschen Park sind auch sonst keine Lichtquellen vorhanden.

Der Vandalismus an dieser Stelle ist kein neues Phänomen. Schon vor Jahren wurde regelmäßig das Glas der Laternen zerstört. Als die Stadt die Lampen mit einem Gitter schützen wollte, sind diese gestohlen worden. Inzwischen hat die Stadt vor dem Vandalismus kapituliert. "Der Rat hat vor einiger Zeit beschlossen, die Laternen am Schwarzen Weg nicht mehr reparieren zu lassen", erklärt Ulrich Jahnke vom Fachdienst Stadtentwicklung, Straßen und Grünflächen. Die hohen Kosten seien dafür der Grund. Die Abdeckklappen etwa würden ständig wieder aufgebrochen. "Das müssten wir einmauern, um es zu schützen", meinte Jahnke. Das sei zu teuer.

Der Stadtbedienstete weist darauf hin, dass das Aufstellen von Laternen für die Stadt eine freiwillige Leistung sei, sie mithin also nicht dazu verpflichtet sei, sie instand zu halten. Außerdem gebe es Alternativen: "Man muss dort ja nicht lang gehen."

An vielen der Laternenmasten sind die Abdeckklappen abgerissen und die Kabel zerstört. Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz

Computer sind nicht unfehlbar. Das ist jetzt auch den Rethmarern klar: Denn im November, kurz vor der Adventszeit, hat das Glockenspiel im Neubaugebiet Amalienhof auch schon mal das Lied "Der Mai ist gekommen" gespielt. Jetzt sei aber wieder alles in Ordnung, sagt Rüdiger Freiherr von Wackerbarth.

23.12.2017

Kein Assewasser in Sehnde: Der Rat hat einstimmig eine Resolution gegen die Einleitung von Wasser aus dem Atomendlager Asse verabschiedet. Die Bürgerinitiative übergab 2000 Unterschriften.

19.12.2017

Flüchtlinge der Sammelunterkunft in Höver haben einen Weihnachtsbaum mit Selbstgebasteltem dekoriert und mit Ehrenamtlichen sowie Unterstützern einen adventlichen Nachmittag verbracht.

19.12.2017