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Der Zustand der Laternen am Schwarzen Weg stört Manfred Müller.

Der Zustand der Laternen am Schwarzen Weg stört Manfred Müller.© Michael Schütz

Sehnde

Laternen am Schwarzen Weg bleiben dunkel

Seit mehreren Jahren sind die Laternen am Schwarzen Weg zwischen Kötterschem Park und Bahnlinie defekt. Der Grund sind wiederholte Fälle von Vandalismus. Bei der derzeitig früh einsetzenden Dunkelheit haben Passanten dort keine Beleuchtung. Die Stadt will an der Situation aber nichts ändern.

Sehnde. Manfred Müller stört sich schon lange am Zustand des Schwarzen Wegs zwischen der Teichstraße und der Trogstrecke der Peiner Straße. Der Senior nutzt den Weg selbst oft mit dem Fahrrad auf seinen Wegen durch die Stadt. "Gerade für die Menschen, die in der Teichstraße, der Chausseestraße und der Waldstraße wohnen, ist dies der kürzeste Weg in die Stadt", sagt der Rentner.

Eine Beleuchtung für die Nutzer des Schwarzen Wegs gibt es aber bereits seit Jahren nicht mehr. Der Grund ist auf den ersten Blick sichtbar, denn an den meisten Laternenmasten sind die Abdeckklappen aufgebrochen und die elektrischen Kabel herausgerissen. Damit sind die Laternen nicht mehr funktionstüchtig. Durch die Bahnlinie und den angrenzenden Kötterschen Park sind auch sonst keine Lichtquellen vorhanden.

Der Vandalismus an dieser Stelle ist kein neues Phänomen. Schon vor Jahren wurde regelmäßig das Glas der Laternen zerstört. Als die Stadt die Lampen mit einem Gitter schützen wollte, sind diese gestohlen worden. Inzwischen hat die Stadt vor dem Vandalismus kapituliert. "Der Rat hat vor einiger Zeit beschlossen, die Laternen am Schwarzen Weg nicht mehr reparieren zu lassen", erklärt Ulrich Jahnke vom Fachdienst Stadtentwicklung, Straßen und Grünflächen. Die hohen Kosten seien dafür der Grund. Die Abdeckklappen etwa würden ständig wieder aufgebrochen. "Das müssten wir einmauern, um es zu schützen", meinte Jahnke. Das sei zu teuer.

Der Stadtbedienstete weist darauf hin, dass das Aufstellen von Laternen für die Stadt eine freiwillige Leistung sei, sie mithin also nicht dazu verpflichtet sei, sie instand zu halten. Außerdem gebe es Alternativen: "Man muss dort ja nicht lang gehen."

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An vielen der Laternenmasten sind die Abdeckklappen abgerissen und die Kabel zerstört.

Quelle: Michael Schütz

Von Michael Schütz


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