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Nachrichten Kirchenvorstand in der Kritik
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19:33 26.02.2009
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Im Januar hatte der Kirchenvorstand unter dem Vorsitz von Pastor Andreas Schmidt angekündigt, dass das Bonhoefferhaus verkauft werden müsse. Zum einen verfüge die Gemeinde, gemessen an ihrer Mitgliederzahl, über zu viele Räume. Zum anderen werde das Geld benötigt, um das Pfarrhaus zu renovieren. Auch im Gemeindehaus seien Umbauten nötig.

Die Gemeinde sei über die offenbar schon im vergangenen November getroffene Entscheidung nicht unterrichtet worden, warfen Kritiker dem Vorstand in der Versammlung am Mittwochabend vor. „Warum hat die Versammlung nicht ein Vierteljahr vorher stattgefunden?“, fragte Jürgen Lehrke, früher selbst jahrelang im Kirchenvorstand tätig. Schmidt, der ebenso wie Superintendent Ralph Charbonnier noch einmal die Notwendigkeit des Verkaufs begründete, sagte für die Zukunft eine schnellere und bessere Information zu.

Der Kirchenvorstand legte einen Raumplan vor, nach dem die zurzeit im Bonhoefferhaus angebotenen Aktivitäten in das Gemeindehaus verlegt werden könnten. Der wurde jedoch von Magdalene Klar angezweifelt, die selbst eine Liste mit allen Gruppen und unregelmäßigen Veranstaltungen zusammengestellt hatte.

Die laut Kritikerin Sabine Rutzen „sehr lebhafte Diskussion“ wurde von der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Heidrun Golenia zum Teil sogar als aggressiv empfunden, blieb aber ohne greifbares Ergebnis. „Wir sind da alle unzufrieden rausgegangen“, sagte Lehrke. Eine Chance, den Verkauf noch zu verhindern, sieht er kaum.

von Thomas Böger

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