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Region Sehnde Nachrichten Besseres Radwegenetz: Hindenburgstraße wird saniert
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09:19 16.03.2018
Die Region Hannover plant die Sanierung der Hindenburgstraße in Ilten. Hintergrund ist der  Ausbau des Radwegenetzes. Quelle: Sandra Köhler
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Ilten

 An den Kreisstraßen der Region Hannover wird in diesem Jahr kräftig gebaut.  Insgesamt 10 Millionen Euro lässt sich die Region Hannover den Ausbau des Radwegenetzes in der Region kosten. Auch Ilten soll von dem Ansinnen profitieren, Radfahren in der Region ganzjährig attraktiver zu machen. Dafür wird die viel befahrene Hindenburgstraße voraussichtlich ab Mai auf einer Länge von etwa 1,2 Kilometern saniert. Die Verkehrsinsel am Ortsausgang nach Sehnde soll außerdem verbreitert und eine sogenannte Dauerzählstelle aufgestellt werden. Voraussichtlich 610 000  Euro will die Region Hannover in diese Maßnahmen investieren, sagt Regionssprecherin Christina Kreutz.

Torsten Winter von der Verkehrsbehörde der Stadt Sehnde weiß bereits Näheres. Das Projekt soll im Mai mit den von den Stadtwerken durchgeführten  Kanalbauarbeiten beginnen. „Das ist nicht auf der ganzen Strecke nötig, sondern an drei Punkten: der Kirchstraße, der Jahnstraße und inder Höhe des Kindergartens“, sagt Winter. Wenn diese im Sommer abgeschlossen sind, beginnt die Sanierung der Fahrbahndecke auf dem Abschnitt von der Bundesstraße 65 bis zur Verkehrsinsel am Ortsausgang Richtung Lehrte. Dazu wird die Fahrbahn abgefräst und mit einer neuen Deckschicht versehen. „Vereinzelt sind Arbeiten im Bereich der Gehwege und Gossen nötig“, sagt Winter. 

Vollsperrungen werden mit Rücksicht auf den Schulbusverkehr in die Ferien gelegt. Die Bushaltestellen an der Hindenburgstraße will die Stadt im Zuge der Umbauten mithilfe von Fördergeld barrierefrei umgestalten. Nicht für die Kommune, jedoch für die Region interessant ist die sogenannte Dauerzählstelle interessant, die an der Iltener Ortsdurchfahrt aufgestellt werden soll. Mit der Hilfe einer Kontaktschleife im Boden soll sie die durchfahrenden Radler registrieren. Auf diese Weise will die Regionsverwaltung ermitteln, ob  die mit Geld von Bund und Land geförderten baulichen Umbauten wirklich zu zu einer Steigerung des Radverkehrs führen.

Ziel des sogenannten Handlungskonzept Radverkehr „umsteigen: aufsteigen“  ist es, dass bis zum Jahr 2025 im Durchschnitt 21 Prozent aller Fahrtwege in und um die Landeshauptstadt mit dem Rad zurückgelegt werden. Das funktioniere jedoch nur, wenn das  Radfahren in der Region Hannover bequemer und sicherer wird, heißt es.  Zum Bauprogramm für 2018 in der Region Hannover gehören insgesamt  14 Vorhaben, die die  Sanierung von Ortsdurchfahrten sowie den  Aus- und Neubau von Radwegen umfassen.

Klimaschutzinitiative und Bund fördern Projekt

Das „Vorrangnetz für den Alltagsradverkehr“ soll flächendeckend eine Gesamtlänge von rund 800 Kilometern umfassen, die zentralen Orte der Städte und Gemeinde erschließen und auch über die Regionsgrenze hinaus Verbindungen in die benachbarten Landkreise schaffen. Die Projekte werden vom Bund im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ zu 70 Prozent gefördert. Im Förderwettbewerb des zuständigen Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zum Thema „Klimaschutz im Radverkehr“ hatte sich die Region Hannover zweimal erfolgreich beworben. 

Für die radverkehrsfreundliche Gestaltung von insgesamt 62 Ortsdurchfahrten wurde zunächst ein Bauvolumen von rund 4 Millionen Euro für die Jahre 2017 bis 2019 mit einem Förderanteil von 70 Prozent bewilligt. Aus Bundesmitteln wird nun auch der Aus- und Neubau von insgesamt elf Radwegen bis 2020 mit rund 4,3 Millionen gefördert – zuzüglich eines Eigenanteils der Region von rund 1,9 Millionen Euro. ks

Von Sandra Köhler

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