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Region Sehnde Nachrichten Kita-Küche würde 16.000 Euro kosten
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13:56 28.08.2018
Die Küche in der Kindertagesstätte Höver soll komplett saniert werden. Wahrscheinlich geschieht das aber erst im nächsten Sommer. Quelle: Sandra Köhler
Höver

Die Neugestaltung der Küche in der Kindertagesstätte Höver kommt. Doch wahrscheinlich ist es damit erst im Sommer 2019 soweit. Katharina Fischer, Fachbereichsleiterin Kindertagesstätten und Jugend im Rathaus, hat jetzt eine Planung vorgestellt, die in Absprache mit dem Team der Kita erstellt wurde. Statt der viel zu tiefen Arbeitsplatten, die dem Küchenpersonal regelmäßig Rückenschmerzen bescheren, sind nun drei Arbeitsblöcke vorgesehen – mit Konvektomat, Spülmaschine und Mikrowelle in einer adäquaten Arbeitshöhe. Arbeitsabläufe sollen nach dem Umbau so durchgeführt werden können, dass sich die Mitarbeiterinnen nicht mehr gegenseitig im Weg zu stehen.

„Es handelt sich bei der Planung um ein Komplettpaket mit neuem Boden und Fliesen, umgelegten Elektro- und Wasseranschlüssen“, sagte Fischer jetzt in einem politischen Ausschuss. Sie schlug vor, im Haushalt für das kommende 16.000 Euro einstellen.

Vorausgegangen waren nicht nur Forderungen aus der Kita, die Küche neu zu gestalten, sondern auch ein Ortstermin mit Politikern. „Es muss dort etwas passieren, und das tut es ja nun auch“, zeigte sich Florian Schuchardt (Bündnis 90/Grüne) nun zufrieden. Angesichts der umfangreichen Arbeiten sei eine schnellere Lösung kaum möglich, meint er. Statt einer Klimaanlage könne eine Außenjalousie – entsprechend der am Rathaus – dafür sorgen, dass es sich in der Küche nicht so furchtbar aufheize wie bisher, ergänzte Fischer die Pläne.

Für das Außengelände sehe die Stadt vorerst von Ersatzpflanzungen für die Bäume ab, sagte Fischer. „Pro Baum kostet uns das mit der entsprechenden Pflege während des Anwachsens rund 1000 Euro“, betonte sie. Und das sei weit mehr, als der Etat der Kindertagesstätte für das ganze Jahr hergibt. „Aber der Sonnenschutz ist geliefert und wird bald installiert, das bringt ja auch schon etwas“, sagte Fischer.

Elisabeth Schärling (CDU) fragte, ob es denn möglich sei, einen Baum selbst zu pflanzen, wenn dieser aus Spenden finanziert werden könne. Das sei grundsätzlich möglich, sagte Fischer. Nur bei Werten über 100 Euro müsse der Verwaltungsausschuss zustimmen. Ob sie sich denn überlegt habe, wie die Bewässerung zu gewährleisten sei, wollte sie von Schärling wissen. „Einen Schlauch legen“, antwortete diese: „Den stelle ich auch noch an, wenn ich mein Enkelkind abhole“, sagte die Höveranerin.

Von Sandra Köhler

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