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Nachrichten Kanalbrücke bei Evern noch bis Ende Januar gesperrt
Region Sehnde Nachrichten Kanalbrücke bei Evern noch bis Ende Januar gesperrt
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00:16 21.12.2017
Stephan Paul verteilt mit einem Baufahrzeug den Untergrund für die neue Fahrbahn.  Quelle: Michael Schütz
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Evern/Haimar

  Die Verzögerungen bei der abschnittsweisen Sanierung der B 65 zwischen Rethmar und Mehrum in den vergangenen Wochen – vor allem bei der Ortsdurchfahrt Rethmar – betreffen nun auch die Bauarbeiten an der Mittellandkanalbrücke zwischen Evern und Haimar: Die abgesackte Böschung sollte ursprünglich Ende Oktober wieder hergestellt und die B 65 wieder freigegeben sein. Jetzt bleibt sie nach Auskunft der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr noch mindestens bis Ende Januar gesperrt – und auch nur, wenn das Wetter mitspielt. Wer von Evern nach Haimar oder umgekehrt will, muss nach wie vor die Umleitung über Dolgen nehmen.

Derzeit wird der Untergrund für die Fahrbahn hergerichtet. Quelle: Michael Schütz

Den Grund dafür nennt Oswald Lath von der Landesbehörde. Zwar seien die Arbeiten an der abgerutschten Böschung bereits abgeschlossen. Diese habe ein neues Profil erhalten und sei anschließend mit Bitumen abgedeckt worden, um eine Austrocknung der Tonschichten zu verhindern. Doch dabei hatten Bauarbeiter laut Lath auf der Straßenoberfläche „bisher nicht erkannte“ und nicht tragfähige Flächen gefunden, die speziell saniert werden mussten: „Dazu musste eine etwa 30 Zentimeter starke Bodenverfestigung eingebaut werden.“ 

Nachdem diese jetzt eingebaut wurde, folgen derzeit eine Schottertragschicht und  eine Asphalttragschicht. Voraussichtlich sollen diese Arbeiten noch in dieser Woche fertig sein. „Die Deckschicht ist im Januar geplant, zusammen mit den Teilabschnitten, die an das Brückenbauwerk von Evern und Haimar anschließen“, kündigt Lath an. Wenn alles glatt geht, soll die Sanierung Ende Januar abgeschlossen sein. 

Doch dafür muss das Wetter mitspielen: Für die abschließenden Arbeiten an der Fahrbahn sind Lufttemperaturen von mindestens -3 Grad Celsius für die Asphalttragschicht und mindestens +5 Grad Celsius für die Asphaltdeckschicht von Nöten. Erst danach, frühestens Ende Januar, kann die B 65 dann für den Verkehr wieder freigegeben werden. „Sollten die Bedingungen nicht erreicht werden, müssen die Termine neu angepasst werden“, sagt Lath.

Die abschnittweise Sanierung der Bundesstraße 65 zwischen Rethmar und Mehrum hatte im August begonnen und entwickelte sich zu einer Leidensgeschichte für die betroffenen Dörfer. Im Oktober, so der ursprüngliche Plan, sollte das 1,7 Millionen Euro teure Bauprojekt inklusive der Wiederherstellung der abgesackten Böschung im Bereich der Brücke über den Mittellandkanal abgeschlossen sein. Doch diverse, vorher unbekannte Unwägbarkeiten wie etwa altes Pflaster im Untergrund der  Ortsdurchfahrt Rethmar hatten immer wieder zu Verzögerungen geführt. 

Die vielbefahrene Ortsdurchfahrt in Rethmar (B 65) war ebenfalls erst mit mehr als fünf Wochen Verspätung Ende November wieder freigegeben worden. Seitdem können die Bewohner wieder direkt in das nur zwei Kilometer weit entfernte Sehnde fahren und müssen keinen langen Umweg über Lehrte mehr nehmen.

Von Sandra Köhler

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