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Die CDU Höver/Bilm besichtigt den Blumengroßmarkt in Höver.

Die CDU Höver/Bilm besichtigt den Blumengroßmarkt in Höver.
© privat

Sehnde

Mitarbeiter beginnen in aller Herrgottsfrühe

Jede Menge Informationen haben die Mitglieder der CDU Höver/Bilm vom Geschäftsführer des Blumengroßmarktes in Höver bei einer zweistündigen Betriebsbesichtigung bekommen.

Höver.  Industriestandorte im Ort, Kläranlage oder Stromtrassenführung: „Ein- oder zweimal im Jahr wollen wir uns interessante Dinge anschauen, zu denen man als Bürger normalerweise so keinen Zutritt bekommt“, sagt Ortsbürgermeister Bernd Ostermeyer. Diesmal öffneten sich für Mitglieder der CDU Höver/Bilm und andere Interessierte dank des Einsatzes ihres Vorsitzenden Erhard Bödecker die Türen des Blumengroßmarktes in Höver. „Einige hatten den Großmarkt, der vor mehr als zehn Jahren vom Tönniesberg hierher gezogen ist, früher schon einmal besichtigt“, sagt Ostermeyer: „Andere wollten das auch gern einmal tun.“ 

Rund 30 Personen waren es, die der Geschäftsführer zwei Stunden lang durch den Großmarkt führte, ihnen den Aufbau in der mehr als 2,5 Hektar großen Halle sowie den Ablauf des Marktbetriebes nahebrachte.  Alle Teilnehmer bekamen einen Einblick wo, wie und wann die Blumen erzeugt, gebracht und vermarktet werden. Pflanzen, Schnittblumen und Dekoartikel finden dort ihre gewerblichen Abnehmer. Die Hauptsaison im Großmarkt, in dem etwa 50 Menschen arbeiten, so erfuhren die Besucher, erstreckt sich von März bis Mai. „An schlechten Tagen kommen 50 Käufer, an guten bis zu 750“, sagt Ostermeyer sichtlich beeindruckt. 

Und weil die Käufer eigene Läden haben, die sie zeitig öffnen müssen, ist bereits in aller Frühe – ab fünf Uhr morgens – Betrieb im Großmarkt: „Gegen Mittag ist da schon fast alles vorbei“, sagt der Ortsbürgermeister. Das Ziel für die nächste Besichtigungstour wird bereits ausgeguckt. „Interessant wäre beispielsweise die Schule in Höver, die ja auch erweitert werden soll“, sagt Ostermeyer: „Die betritt man ja auch eigentlich nur dann, wenn man selbst Kinder hat, die dort zur Schule gehen.“ Zum Abschied gab es für jeden Besucher eine Blume.

Von Sandra Köhler


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