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Auf dem Geländer einer Zementfabrik in Sehnde-Höver musste einer Fliegergranate aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt werden.

Sehnde

Bombe in Zementfabrik: Fliegergranate in Höver gesprengt

Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienst haben am Donnerstag auf dem Gelände einer Zementfabrik in Sehnde-Höver eine Fliegerabwehrgranate gesprengt. Die Bombe war gegen 7.30 Uhr auf einem Förderband entdeckt worden.

Mit dem Förderband wird Rohmaterial aus einem Steinbruch zur Weiterverarbeitung in die Fabrik transportiert. Ein Metalldetektor auf dem Band schlug an und löste den Magnetabscheider aus, bevor die Granate mit den Steinen in die Rohmühle gelangte. Anschließend alarmierten die Mitarbeiter des Zementwerks die zuständigen Behörden.

Der Kampfmittelräumdienst stellte fest, dass die Granate nicht entschärft werden konnte, sondern vor Ort gesprengt werden musste. Feuerwehr und Polizei evakuierten die Bewohner von sechs Mehrfamilienhäusern, die im Sicherheitsradius lagen. Auch ein Teil der Mitarbeiter des Zementwerks musste die Arbeit ruhen lassen.

Die Granate wurde gegen 12.15 Uhr gesprengt. Im Anschluss daran konnten die Anwohner und die Mitarbeiter wieder in ihre Wohnungen und an ihre Arbeitsplätze zurückkehren.


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Sehnde ist ...

  • ... eine Stadt südöstlich von Hannover mit 15 Ortsteilen und 23.000 Einwohnern.
  • ... früher Teil des Siedlungsraumes Das große Freie gewesen.
  • ... eine Stadt mit langer Tradition im Kalibergbau.
  • ... der Ort, an dem der Stichkanal Hildesheim vom Mittellandkanal abzweigt.
  • ... 6x pro Woche Thema im Anzeiger, die als Heimatzeitung in Sehnde der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.