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Nachrichten 20-jähriger Sehnder wird bei Unfall schwer verletzt
Region Sehnde Nachrichten 20-jähriger Sehnder wird bei Unfall schwer verletzt
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00:15 25.12.2017
Der Audi bleibt stark demoliert in einem Graben liegen.  Quelle: Stadtfeuerwehr Sehnde
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Sehnde

  Jeder Autofahrer weiß es, gerade zu dieser Jahreszeit – dennoch passiert es ständig wieder: Jetzt ist ein 20-jähriger Audifahrer in Sehnde offenbar wegen überhöhter Geschwindigkeit bei einem Unfall leicht verletzt worden. Er hatte am späten Donnerstagabend in einer Rechtskurve auf der Kommunalen Entlastungsstraße im Norden der Stadt die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war anschließend in einen Graben gekracht. Der Schaden beträgt nach Angaben der Polizeidirektion Hannover rund 10 500 Euro.

Der 20-jährige Fahrer eines Audi A3 war gegen 23.40 Uhr auf der Umgehungsstraße sehr dicht auf einen Skoda aufgefahren und hatte nach Aussagen der Insassen offenbar auch gedrängelt. Als der 20-Jährige den Skoda überholen konnte, beschleunigte er demnach deutlich über die dort erlaubten 70 Stundenkilometer. In einer langgezogenen Kurve kam er dann von der Straße ab und schleuderte auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite in den Graben. In diesem rutschte er noch etwa 80 Meter entlang, bevor das Auto mit der Front im Erdreich hängen blieb und sich mehrmals überschlug. 

Der junge Fahrer konnte sich noch selbst aus dem Auto befreien, erlitt nach Angaben der Stadtfeuerwehr Sehnde aber unter anderem ein schweres, sogenanntes Rasanztrauma. Darunter versteht man Verletzungen, die aufgrund der hohen Geschwindigkeit auf den Körper einwirken. Der 20-Jährige wurde deshalb von einem Rettungswagen zur Behandlung in die Medizinische Hochschule Hannover gebracht. In der ersten Meldung der Stadtfeuerwehr Sehnde war noch von schweren Verletzungen die Rede. Die Polizeidirektion dagegen spricht von leichten Verletzungen, ohne sich konkret äußern zu wollen. 

Die alarmierte Ortsfeuerwehr Sehnde klemmte anschließend die Autobatterie ab, sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete diese für die Polizei und die ebenfalls alarmierte Unfallforschung aus. Im Anschluss wurde die Straße noch von Dreck gereinigt, der bei dem Unfall auf die Entlastungsstraße geschleudert worden war. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Sehnde, die Polizei und der Rettungsdienst.

Von Oliver Kühn

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