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Beatrix Fink (von links), Wolf Dietrich Sackmann, Rudi Woitzik, Rolf Hackbarth, Holger Böhmewies, Gerd Kalendruschat und Claudia Gehrke freuen sich über die Obstbäume.

Beatrix Fink (von links), Wolf Dietrich Sackmann, Rudi Woitzik, Rolf Hackbarth, Holger Böhmewies, Gerd Kalendruschat und Claudia Gehrke freuen sich über die Obstbäume.
© Sandra Remmer

Seelze

Aus Spielplatz wird Streuobstwiese

Auf dem 500 Quadratmeter großen ehemaligen Spielplatzgelände in der Kleingartenkolonie Wiesengrund soll eine Streuobstwiese entstehen. Am Mittwochnachmittag hat der Gartenbaubetrieb Gehrke dort drei Apfel- und zwei Birnbäume gepflanzt.

Letter.  Wenn die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zusammen kommen, kann etwas Gutes entstehen. Und so können sich die Letteraner nun über eine Streuobstwiese freuen, die am Mittwochnachmittag zwischen den Kleingartenkolonien eins und zwei angelegt wurde. Bis Frühjahr diesen Jahres hatten auf dem 500 Quadratmeter großem Gelände Spielgeräte gestanden. Diese waren allerdings im Laufe der Zeit immer mehr verschlissen. Da der Spielplatz nach Auffassung von Politik und Verwaltung ohnehin nicht mehr stark frequentiert war, hatte der Betriebshof die Geräte abgebaut. Seither hatte die Fläche brach gelegen.

Bäume aus dem Alten Land

„Wir hatten schon länger die Idee, hier eine Streuobstwiese anzulegen“, erzählte Ortsbürgermeister Rolf Hackbarth. Mit Volksbankchef Gerd Kalendruschat hatte sich schnell jemand gefunden, der für die Finanzierung des Projekts geeignet war. Der Betrag für die Bäume stammt aus dem Gewinnsparen der Volksbank. Auch Grundstückseigentümer Wolf Dietrich Sackmann hatte gegen den Plan der Streuobstwiese nichts einzuwenden. 

„Beiden Obstbäumen handelt es sich um alte Sorte aus dem Alten Land“, erklärte Kalendruschat. Damit die Besucher auf der Streuobstwiese genauere Infomationen zu den Bäumen erhalten ist geplant, an jedem Baum ein Info-Schild anzubringen. 

Erste Erträge im kommenden Jahr erwartet

Etwa fünf Jahre alt sind die Apfel- und Birnbäume. Schon im kommenden Jahr wird die erste Ernte erwartet. Damit sie sicher in der Erde stehen, sind sie zwischen zwei Holzpfosten festgebunden. Außerdem soll dadurch verhindert werden, dass der Wurzelballen sich zu stark bewegt. „Das erleichtert dem Baum die Wurzelbbildung“, erklärte Holger Böhmewies vom Gartenbaubetrieb Gehrke, der das Einpflanzen der Bäume übernommen hatte. 

Von Sandra Remmer


neuepresse.de/seelze
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  • ... eine Stadt westlich von Hannover mit 33.000 Einwohnern
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