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Region Seelze Nachrichten Integrationscup: BSK stellt bestes Team
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17:49 25.09.2018
Maxim Schedel (12) wird als bester Techniker ausgezeichnet. Trainer Arthur Matteis (links) und Jugendtrainer und Vater Victor Schedel sind zufrieden. Quelle: privat
Seelze

Seelzes Boxer sind als beste Mannschaft beim zwölften Integrationscup ausgezeichnet worden. Im Lohnder Bürgerhaus gab es beim Turnier des Box-Sport-Klubs (BSK) Hannover-Seelze Kämpfe auf hohem Niveau zu sehen –und auch die Stimmung war gut.

Hassan Özer (rechts) vom BSK setzt sich im Mittelgewicht gegen Arthur Gras von Kenpokan durch. Quelle: privat

Wie in den Vorjahren hatten sich rund 200 Teilnehmer gemeldet. Davon wurden längst nicht alle berücksichtigt: Am Sonnabend standen 19 Kämpfe auf dem Programm, am Sonntag waren es 26. „Wir versuchen, den Integrationscup weiterhin als Leistungsturnier zu führen“, sagt BSK-Jugendtrainer Victor Schedel. Zwar gebe es auch junge Talente zu sehen, aber in der überwiegenden Zahl doch Kämpfer mit viel Erfahrung. „Es gibt nicht überall solche Turniere“, sagt Schedel. Die Boxer könnten in Seelze große Pokale und dazu Sonderpreise gewinnen, wie jetzt Erkan Abaci als bester Kämpfer des Turniers. Und es werden auch Kämpfer gewürdigt, die vielleicht nur etwas Pech hatten: So erhielt Erik Neubauer vom BSA Braunschweig den Pokal des „unglücklichsten Verlierers“. Dies alles ist bundesweit bekannt. Entsprechend kommen die Teilnehmer aus ganz Deutschland. Viele Boxer ließen sich die Chance auf einen Sieg außerhalb des regulären Wettkampfkalenders nicht entgehen. Dazu sei die Stimmung im Lohnder Bürgerhaus gut. „Die Leute waren begeistert.“

Für die Organisatoren liegt die Herausforderung darin, passende Gegner mit gleicher Kampfstärke zusammenzustellen. Schließlich sollen die Kämpfe spannend sein. Natürlich gebe es immer Trainer und Boxer, die mit den Ergebnissen unzufrieden seien, sagt Schedel. „Große Fehlurteile hat es aber nicht gegeben.“ Für die ebenfalls ehrenamtlich aktiven Ringrichter nicht immer eine leichte Aufgabe. „Sie müssen alles bewerten: Taktik, Technik, Verteidigung und natürlich die Treffer.“

Der BSK schickte selbst 15 Kämpfer ins Rennen, von denen acht gewannen und sieben eine Niederlage hinnehmen mussten. Schedel ist dennoch insgesamt zufrieden. „Ein paar Kämpfe waren knapp, aber die Leistung stimmte.“ Es müsse auch nicht immer gewonnen werden –genauso wichtig sei, das im Training Erlernte umzusetzen und sich weiter zu entwickeln. Am Ende konnten sich Seelzes Boxer über die Würdigung als beste Mannschaft einheimsen. Victor Schedel hatte zudem einen weiteren Grund, sich zu freuen: Sein zwölfjähriger Sohn Maxim gewann nicht nur seine beiden Kämpfe, sondern wurde auch als bester Techniker geehrt – nominiert von Bundestrainer Valentin Silaghi.

Von Thomas Tschörner

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