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Region Seelze Nachrichten Bau des neuen Windrads beginnt
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16:41 25.09.2018
Riesige Bauteile ziehen die Blicke der Passanten auf sich. Quelle: Privat
Dedensen

Alexander Jäger-Bloh und sein Geschäftspartner Christian Stahl mussten einen langen Atem haben. 55 Monate lang hat sich das Genehmigungsverfahren hingezogen, das ihnen nun den Bau eines neuen Windrad nahe des Wasserwerks Forst Esloh ermöglicht. Seit Anfang der Woche sind Fachkräfte damit beschäftigt, einen Montagekran aufzubauen. Täglich werden Anlageteile auf die Baustelle geliefert. „Die Bauarbeiten ziehen ein großes Interesse seitens der Bevölkerung auf sich“, erklärt Unternehmenssprecherin Beate Roßbach. Die Baustellenleitung bittet deswegen darum, aus Sicherheitsgründen den abgegrenzten Baustellenbereich zu respektieren. Roßbach weist darauf hin, dass nur registrierte Baustellenteilnehmer Zutritt zur Baustelle hätten. Für Personen, die sich unberechtigt im Bereich der Baustelle aufhielten, können die Sicherheit nicht gewährleistet werden.

Die Bauarbeiten für das neue Windrad haben begonnen. Quelle: Privat

Verläuft alles nach Plan, soll das neue –sogenannte repowerte –Windrad schon im Oktober seinen Betrieb aufnehmen. Das Mammut-Windrad kann dann circa 8500 Megawattstunden elektrische Energie pro Jahr erzeugen. Das entspricht in etwa der 8,5,fachen Menge der Energie, die das ehemalige Windrad an dieser Stelle erzeugt hat. Der Bau der neuen Anlage erfolgt im Einvernehmen und in enger Abstimmung mit dem Wasserverband Garbsen-Neustadt, um potenzielle Gefährdungen der Interessen des Wasserverbandes auszuschließen. Dazu hatten sich Bauherr und Wasserverband auf konkrete Maßnahmen geeinigt. Insbesondere ist die Gründung der neuen Anlage durch ein Flachgründungsfundament erfolgt, so dass eine Einbindung in tiefere Schichten nicht erforderlich wurde. Damit das neuen Windrad errichtet werden kann, hat die Stahl & Bloh GbR ihre im Jahr 1998 errichtete Anlage vom Typ NEG Micon (NM 750/48), mit 0,75 Megawatt Nennleistung, 48 Meter Rotordurchmesser und 60 Meter Nabenhöhe stillgelegt, demontiert und vom Baugrundstück beseitigt. Das Fundament und die übrige Infrastruktur für die Anlage, die als Ersatz errichtet wird, vom Typ Vestas V 112 mit 3,3 Megawatt Nennleistung, 112 Meter Rotordurchmesser und 119 Meter Nabenhöhe, sind bereits fertig gestellt.

Die Größe des neuen Windrads hatte vielerorts für Protest gesorgt. So hatte die Bürgerinitiative Zukunft –Leben –Dedensen im Oktober 2016 gegen das Projekt protestiert, weil sie das Windrad für überdimensioniert hielt. Die Dedenser fürchteten unter anderem Verschattungen durch die deutlich höhere Anlage. Auch reagierten sie erbost und mit Unverständnis auf die Reaktion der Stadt Barsinghausen auf den geplanten Bau: Die hatte den Bau befürwortet, ohne die Bürger im Vorfeld darüber zu informieren.

Von Sandra Remmer

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