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Region Seelze Nachrichten Land finanziert Schulsozialarbeiter für das Gymnasium
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00:18 28.02.2019
Das Georg-Büchner-Gymnasium bekommt einen Schulsozialarbeiter. Quelle: Sandra Remmer
Letter

Das niedersächsische Kultusministerium hat angekündigt, die Schulsozialarbeit weiter zu stärken. Für Seelze bedeutet das, dass künftig eine Vollzeitkraft die Schulsozialarbeit am Georg-Büchner-Gymnasium (GBG) unterstützt. „Seelze erhält eine zusätzliche Vollzeitstelle und zwar am Georg-Büchner-Gymnasium, eine richtig gute Nachricht für unsere Schüler“, kommentiert die Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler (SPD) die Entscheidung des Ministeriums.

„Natürlich freue ich mich über diese Nachricht, aber ich hätte mir das schon früher gewünscht“, sagt Andreas Schmidt, Schulleiter am GBG. Bislang gibt es am Georg-Büchner-Gymnasium nur im Ganztagsbetrieb Unterstützung durch einen zusätzlichen Sozialpädagogen. „Eine Schülervielfalt wie an einer IGS oder Realschule gibt es aber auch am Gymnasium“, erläutert Schmidt. Von daher könne er auch nicht verstehen, warum es solange gedauert hat, bis auch Gymnasien Unterstützung durch einen in Vollzeit arbeitenden Sozialarbeiter erhalten. Von dem Schulsozialarbeiter erhofft sich Schmidt eine echte Hilfe bei der pädagogischen Arbeit. Der oder die Kollegin solle je nach Bedürfnis der einzelnen Schüler fördern oder fordern und die Integration unterstützen. Älteren Schülern solle er in puncto Berufsorientierung eine Unterstützung sein. Neben den Lehrkräften und dem bereits vorhandenen Sozialpädagogen, der mit einer Dreiviertelstelle die Ganztagsbetreuung unterstützt, erhält das Gymnasium auch Unterstützung durch zwei Bundesfreiwilligendienstleistende.

Wann der neue Schulsozialarbeiter seine Tätigkeit in Letter aufnimmt, steht noch nicht fest. „Das Bewerbungsverfahren hat bereits begonnen und endet am 21. März“, weiß Schmidt. Der Schulleiter geht davon aus, dass der Kollege spätestens zum neuen Schuljahr nach den Sommerferien anfängt – möglicherweise aber auch schon eher.

Von den zusätzlichen 95 Stellen, die das niedersächsische Kultusministerium geschaffen hat, fallen 62 Vollzeitstellen auf Grundschulen, 22 auf Gymnasien sowie jeweils drei auf Förder- und Realschulen. Die verbleibenden fünf Vollzeiteinheiten stehen den vier Regionalabteilungen der Landesschulbehörde zur flexiblen Verteilung in ihrem Zuständigkeitsbereich zur Verfügung. „Wir werden den Ausbau der Schulsozialarbeit für alle Schulformen auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass in unserem Schulsystem kein Kind zurück gelassen werden darf. Der Einsatz von multiprofessionellen Teams aus Lehrenden, Sozialpädagogen, Sozialarbeitern und weiteren Fachkräften wird dabei in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen“, verspricht Sozialdemokratin Claudia Schüßler. Das Schaffen der knapp 100 neuen Stellen sei ein Schritt in diese Richtung. „Die sozialpädagogischen Fachkräfte leisten mit ihrer engagierten Arbeit einen immensen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in unserem Land“, sagt Schüßler.

Von Sandra Remmer

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