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Region Seelze Nachrichten Northern Access hat Glasfaser für Döteberg verlegt
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00:16 22.12.2017
Robert Kreimeyer und Katja Volkhardt freuen sich über das schnelle Internet. Quelle: Sandra Remmer
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Döteberg

 Seit sechs Wochen macht das Surfen im Internet auch in Seelzes kleinstem Ortsteil Döteberg richtig Spaß. Dank neuer Glasfaserverbindungen des Telekommunikationsanbieters Northern Access GmbH gibt es dort seit Anfang Oktober Breitbandgeschwindigkeiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Damit ist der Internetausbau im gesamten Stadtgebiet nun abgeschlossen. 

Katja Volkhardt: Erhebliche Steigerung

„Das ist eine erhebliche Steigerung“, sagt die städtische Wirtschaftsförderin Katja Volkhardt. Bis Oktober waren in Döteberg lediglich 16 Megabit pro Sekunde verfügbar, in vielen Haushalten kamen die aber gar nicht an. Zuerst sei der Plan gewesen, die vorhandenen Richtfunkmasten weiter auszubauen. Letztendlich habe sich Northern Access aber doch für den zukunftssicheren Ausbau mit Glasfaserkabeln entschieden. „Bei Mietanfragen und Grundstücksverkäufen spielt die Internetgeschwindigkeit immer eine große Rolle, da können wir jetzt sehr froh sein“ erklärt Ortsvorsteher Robert Kreimeyer, der sich gemeinsam mit Katja Volkhardt auf die Suche nach einem passenden Anbieter gemacht hat. Mit Northern Access hätten sie schließlich einen gefunden, der sich vor allem auf kleinere Orte spezialisiert hat, an denen andere Dienstleister oftmals kein Interesse zeigen. „Dank der schnellen Internetverbindung sind künftig auch Arbeitsmodelle wie Homeoffice möglich“, nennt Volkhardt einen weiteren Vorteil der schnellen Glasfaserverbindung. 

Angebot kommt bei den Dötebergern gut an

Dass die schnellen Telekommunkationsverbindungen auch bei den 330 Einwohnern gut ankommt, hat Ortvorsteher Kreimeyer erfahren. „Diejenigen, mit denen ich bisher gesprochen habe, sind sehr zufrieden“, berichtet er. Einige, die noch nicht aus einem noch bestehenden Vertrag heraus könnten, hätten trotzdem einen Vertrag mit Northern Access abgeschlossen um das schnellere Internet sofort nutzen zu können. 

Mit der Einrichtung der Glasfaserverbindung hat Kreimeyer ein weiteres Plus für seinen Ort erreicht. Als weiteren Meilenstein wünscht er sich einen Radweg nach Seelze-Süd. „Radfahren macht hier keinen Spaß mehr“, sagt der Ortsvorsteher, der mit Erschließung des vierten Bauabschnitts in Seelze-Süd eine weitere Zunahme des Verkehrs befürchtet. Ob sich dieser Wunsch realisieren lässt, sei allerdings fraglich. Da es sich beim Kirschbuschweg jedoch um eine Kreisstraße handelt, liegt die Zuständigkeit dafür nicht bei der Stadt, sondern bei der Region Hannover.  

Von Sandra Remmer

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