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In voller Besetzung nutzen die Musiker jeden Platz im Altarraum aus.

In voller Besetzung nutzen die Musiker jeden Platz im Altarraum aus.
© Laura Fienemann

Seelze

Blasorchester träumt sich in den Advent 

Seit zehn Jahren hat der Musikverein Dedensen am Sonnabend erstmals wieder ein Adventskonzert in seiner Heimat gespielt. Die freudige Erwartung schlich sich schon beim vorher angesetzten Kaffeetrinken ein.

Dedensen.  Seit zehn Jahren hat der Musikverein Dedensen am Sonnabend erstmals wieder ein Adventskonzert in seiner Heimat gespielt. Die freudige Erwartung schlich sich schon beim vorher angesetzten Kaffeetrinken ein.

Werner und Viola Paulmann stärken sich vor dem Konzert

Werner und Viola Paulmann stärken sich vor dem Konzert.

Quelle: Laura Fienemann

Der selbstgebackene Kuchen schmeckte, bekannte Gesichter kamen zusammen und die dekorierten Tafeln zauberten eine besinnliche Stimmung. Alle warteten, hinüber in die Kirche gehen zu können, um die Musiker zu hören.

Bei allen Stücken klingt der weihnachtliche Friede mit

Das Konzert entführte sie in eine Welt des Advents, Träumens, des Schnees und Winters. Nicht jedes Stück fiel in die Kategorie des traditionellen Weihnachtsliedes, doch bei allen klang der weihnachtliche Friede mit. Der Auftakt "Concerto d'Amore" verband Barockmusik mit Jazz und Rock. „Und was ist der Musikverein Dedensen ohne eine schöne Polka?“, fragte die Dirigentin Marianne Steinweg, die durch das Programm führte. Bei dem folgenden „Böhmischen Diamanten“ wippten die Füße, wackelten die Köpfe und zuckten die Finger im etwa 70-köpfigen Publikum. Englische und deutsche Weihnachtslieder wie „Last Christmas“, „Hark! The Herald Angels sing“, „Süßer die Glocken“ und „O du fröhliche“ folgten. Zwischen den Stücken hielt Steinweg kleine Anekdoten bereit, die zum Beispiel verrieten, dass der Komponist von „White Christmas“ nicht einmal Noten lesen konnte.

Zuhörer können sich in Winterlandschaft hineinträumen

Mit dem Lied „Over the rainbow“ aus den späten 1930ern ließ das Blasorchester eine märchenhafte Welt entstehen, in der Träume wahr werden. Hineinträumen konnten sich die Zuhörer auch in eine weiße Winterlandschaft, während sie dem Winterwonderland-Medley lauschten. Die schwierige Tonart und hohe Geschwindigkeit der „Petersburger Schlittenfahrt“ meisterten die Bläser gekonnt. Instrumente wie eine Peitsche, Schellen und Cabasa sorgten für einschlägige Geräusche und weihnachtliche Klänge.  Am Ende ließ sich das Orchester gern zu weiteren Zugaben hinreißen. Mit guten Wünschen für Weihnachten und das neue Jahr verabschiedeten sich die Musiker.

Von Laura Fienemann


neuepresse.de/seelze
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Seelze ist ...

  • ... eine Stadt westlich von Hannover mit 33.000 Einwohnern
  • ... dank seiner Lage an der Leine, dem Mittellandkanal und dem Stichkanal Hannover-Linden vom Wasser geprägt
  • ... Heimat eines der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands
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