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Nachrichten Möllers genießen ihren Garten in Dedensen
Region Seelze Nachrichten Möllers genießen ihren Garten in Dedensen
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00:43 16.06.2018
Heidedörte und Dietrich-Johannes Möller teilen ihre Leidenschaft fürs Gärtnern bei dem Projekt "Offene Pforte" mit Interessierten. Quelle: Patricia Chadde
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Dedensen

Heidedörte und Johannes-Dietrich Möller laden für Sonntag, 8. Juli, wieder zur „Offenen Pforte“ in ihren Dedenser Garten ein und widmen sich in diesem Jahr dem Schwerpunkt Gemüse. Im Jahr 2013 zogen sie aus Gümmers Leinemasch nur zwei Kilometer weiter nach Dedensen und staunten über veränderte Wachstums-Bedingungen. „Während hier der Rittersporn gedeiht, schwächelt dafür mein geliebter Mohn“, wie Heidedörte Möller feststellte. Der 250 Quadratmeter große Blumengarten direkt an der Terrasse liegt besonders sonnig, so dass sogar mediterrane Pflanzen hervorragend gedeihen. Feigen, Oleander, Zitrusfrüchte, Rosmarin, Salbei und weitere Kräuter bilden eine wahre Augenweide. Die selbst gefertigte Steinbank, von der Möllers ihre Gartenpracht bewundern können, ist noch ein Import aus dem Gümmerschen Garten. Inzwischen ergänzt aber der Giebelstein eines Dedenser Backhauses von 1706 das blütenreiche Paradies.

„Mir geht es um Schönheit“, berichtet die 77-Jährige. Sie genießt die außergewöhnliche Vielfalt der unterschiedlichen Blatt- und Blütenformen in ihrem Blumengarten, der sich um das seniorengerecht gebaute Haus schmiegt. Der Schwerpunkt von Johannes-Dietrich Möller (78) liegt dagegen bei Obst- und Gemüse, dass auf einer angrenzenden, gepachteten Fläche angebaut wird. Der Zufall gärtnert bei Möllers fleißig mit. So bekamen sie von Turnfreunden Funkien und von einer Freundin 150 Tomatenpflanzen geschenkt. Letztere gedeihen derzeit im rückenfreundlichen Hochbeet, nachdem die Kohlrabi-Ernte bereits für ein paar leckere Mahlzeiten sorgte und nun abgeschlossen ist. Dafür blüht Laura. So heißt die Kartoffelsorte, die Möllers schmackhaft finden. Die Gärtnerin freut sich auf Gratin, der Gärtner auf Bratkartoffeln. Natürlich werden die Gerichte bei Möllers mit frischen Kräutern abgeschmeckt, die praktischer Weise gleich vor der Terrasse gedeihen. „Manches sondern wir auch aus“, berichtet Heidedörte Möller, die den Anbau von Brennnesseln und Giersch wieder eingestellt hat und auch Gundermann nur noch als hübsche Deko einsetzt. „Vielleicht ist es eine Altersfrage“, sinniert sie. Denn als junge Lehrerin hatte der Geschmack von Kartoffeln nur wenig Bedeutung im Alltag mit drei Kindern. Heute freut sie sich dagegen an der roten Schale und dem sattgelben Innenleben, dass die Kartoffelsorte Laura auszeichnet. „Vielleicht liegt es auch an den vielen Kindheitserinnerungen, die so ein Gemüsegarten weckt“, sagt Johannes-Dietrich Möller. Als Schulkind hatte er noch Kartoffelferien. Auch Kartoffelfeuer, bei der das Kraut verbrannt wurde, erlebte er noch. Luzie, eines von Möllers acht Enkelkindern, kennt beides nur noch aus Erzählungen, hat aber Freude an selbst Geerntetem und sammelt Walderdbeeren und Waldmeister für leckere Bowle. Jetzt freut sie sich auf die Honigbeeren. Die leuchten schon dunkelviolett zwischen grünen Blättern. Aber der Strauch weiß seine Früchte auch mit vielen Dornen zu verteidigen.

Familie Möller, Kleine Rehre 12, 30926 Seelze|Dedensen, Zugang von der Straße Breite Rehre oder Altes Dorf 60 (am Kindergarten) Telefon (05031) 7796788: Zeit: Sonntag, 8. Juli, von 13 bis 18 Uhr, außerdem nach telefonischer Vereinbarung. Thema: Kleiner, vier Jahre alter Hausgarten (circa 250 Quadratmeter) und ein Gemüsegarten.

Von Patricia Chadde

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