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Das Trainer-Team: Ralf Smolla (stehend von links), Heinz Hoffmann und Michael Schumann sowie Lea Runge (knieend von links), Lina Hoffmann und Lea Schumann.

Das Trainer-Team: Ralf Smolla (stehend von links), Heinz Hoffmann und Michael Schumann sowie Lea Runge (knieend von links), Lina Hoffmann und Lea Schumann.
© privat

Seelze

Dojang Seelze tritt Judoverein Nippon Lohnde bei

Der Judoverein Nippon Lohnde hat sein Sportangebot um traditionelles Taekwondo und die Selbstverteidigung F.I.S.T. erweitert. Möglich wurde dies durch den Beitritt des Dojang Seelze, das zuvor ein Ableger des Budo-Clubs Minden war.

Lohnde.  Der Judoverein Nippon Lohnde hat sein Angebot erweitert: Neben Judo stehen jetzt auch Taekwondo und F.I.S.T. (Freies Individuelles Selbstverteidungs-Training) auf dem Programm. „Wir möchten den Verein breiter aufstellen“, sagt Heinz Hoffmann, Vorsitzender von Nippon Lohnde. Sofort möglich sei dies durch den Beitritt des Dojang Seelze geworden, womit der Judoverein mit bislang 44 Mitglieder um neun Mitglieder gewachsen sei. Bislang war das Dojang Seelze, das neben Taekwondo als Kampfkunst und Kampfsport auch Selbstverteidigung übt, ein Ableger des Budo-Clubs Minden. 

„Damit schaffen wir ein breiteres Sportangebot für alle.“ Neben Wettkampfsportlern und Kindern, die Judo oder Taekwondo als Kampfsport von Anfang an lernen wollten, könnten sich Interessierte im traditionellen Taekwondo als Kampfkunst üben. Dazu gebe es Judo-Fitness und Selbstverteidigung, darunter auch spezielle Angebote für Frauen. F.I.S.T. sei nicht speziell für junge sportliche Menschen ausgelegt, sondern für jedes Alter und jede körperliche Voraussetzung geeignet. Hoffmann verspricht sich deshalb von den neuen Mitgliedern eine Attraktivitätssteigerung des Judovereins. Denn Taekwondo und die Selbstverteidigungsart F.I.S.T.  gebe es jeweils nur einmal in Seelze.

Nicole Ruiz Garcia (von links), Mandy Ippolito, Lea Schumann und Martina Jäger von der FIST-Gruppe

Nicole Ruiz Garcia (von links), Mandy Ippolito, Lea Schumann und Martina Jäger von der F.I.S.T.-Gruppe.

Quelle: privat

„Uns verbindet eine lange Freundschaft“, sagte Michael Schumann, Leiter des Dojang Seelze. So sei Heinz Hoffmann in der neuen F.I.S.T.-Gruppe aktiv und auch an gemeinsamen Aktionen beteiligt gewesen. Als Beispiele nannte Schumann die in Kooperation vorbereitete Bundeszentralprüfung und einen Bundeslehrgang in Lohnde. Ein Grund sei aber auch die Teilnahme am Vereinsleben. „Wir freuen uns auch darauf.“ Die Trainingsstätten bleiben vorerst getrennt. Die Judoka trainieren mittwochs und freitags jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr in der Sporthalle des Bürgerhauses Lohnde. Taekwondo wird jeweils dienstags und donnerstags von 17 bis 18.30 Uhr sowie  F.I.S.T. dienstags und donnerstags von 18.20 bis 20 Uhr in der Sporthalle der Lebenshilfe geübt.

Für 2018 haben sich Hoffmann und Schumann viel vorgenommen. Am Freitag, 16. Februar,  stellt Nippon sein neues Angebot von 17.30 bis 19.30 Uhr im Bürgerhaus Lohnde vor. Ein Selbstverteidigungskurs für Frauen ab 14 Jahren läuft am Dienstag, 27. Februar, und Donnerstag, 1. März, jeweils von 18.30 bis 20.30 Uhr in der Halle der Lebenshilfe. Anmeldungen für den auf 20 Teilnehmerinnen begrenzten Kurs nimmt Schumann unter (0172) 5415861 entgegen. Geplant sind zudem unter anderem Prüfungen, ein Erste-Hilfe-Seminar und die Judo-Freizeit.

„Für Nippon Lohnde ist es eine zeitgerechte Umorientierung, um interessanter zu werden“, sagt Hoffmann. Der Verein feiert 2020 sein 50-jähriges Bestehen.

Von Thomas Tschörner


neuepresse.de/seelze
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