Navigation:
Der Chor Lincanto singt beim Jubiläumsgottesdienst.

Der Chor Lincanto singt beim Jubiläumsgottesdienst.
 © Heidi Rabenhorst

Ronnenberg

Versöhnungskirche feiert 40-jähriges Jubiläum

Seit 40 Jahren gibt es die Versöhnungskirche im Ronnenberger Ortsteil Weetzen. Ein Anlass, den die evangelische Gemeinde des Ortes mit einem großen Gemeindefest gefeiert hat. Einem Jubiläumsgottesdienst zum Auftakt schloss sich ein umfangreiches Feierprogramm an.

Weetzen.   Seit 40 Jahren gibt es die Versöhnungskirche im Ronnenberger Ortsteil Weetzen. Ein Anlass, den die evangelische Gemeinde des Ortes mit einem großen Gemeindefest gefeiert hat. Treffender Weise hielt Pastor Günter Koschel zum Auftakt einen Jubiläumsgottesdienst, der vom Frauenchor Lincanto musikalisch begleitet wurde. Dem schloss sich ein umfangreiches Feierprogramm an.

„Die Zahl 40 steht für die Zeit der Reife und der Vorbereitung. 40 Jahre waren ein Gewinn für unseren Ort und unsere Gemeinde“, betonte Koschel. In der Zahl 40 stecke Potential, Gestaltungskraft, Energie. In seinem Rückblick schlüpfte er in die Rolle des zu feiernden Gotteshauses. „Wisst Ihr, ich habe eigentlich noch gar nicht so lange einen Namen. Erst seit 1994 werde ich Versöhnungsgskirche genannt. Was haben die Menschen hier vor Ort um mich gerungen. Um mich und meine kleine Vorfahrin“ ließ er die Kirche erzählen.

Von den Anfängen berichtete auch der erste Pastor der Kirche. „Ich kann mich noch gut an die Grundsteinlegung im Oktober 1967 erinnern“, sagte Ludger Gaillard, der 13 Jahre in Weetzen tätig war. Die offizielle Einweihung habe fast auf den Tag genau, am 18. Dezember 1977 stattgefunden. „Rita Hermann vom Kirchenvorstand hat die Tür aufgeschlossen“, fügte er hinzu. Er freue sich besonders, dass er nicht nur sie, sondern auch die anderen damaligen Kirchenvorstandsmitglieder Hermann Burchard und Lilo Brömmer wiedersehe.

Zum Jubiläumsfest ist auch Sabine Bukies gekommen. „Diese Kirche hat mich für immer verdorben für alte Kirchen, sie hat mir das Herz geöffnet für moderne Kirchen. Wie schön doch ihre Form ist“, betonte Bukies, die 21 Jahre als Pastorin in Weetzen gewirkt hat. Man sitze schön dicht nebeneinander, es gebe kein Allerheiliges, keine Stufen und auch die Konfirmanden könnten sich nicht verkriechen, schwärmte sie. 

Bürgermeisterin Stephanie Harms lobte das große ehrenamtliche Engagement. „Sie haben Signale ausgesendet, die bis in die Kernstadt reichten“, sagte Harms. Ein besonderes Geschenk hatte Klemens Teichert mitgebracht. „Diese Ikone habe ich in Jerusalem entdeckt und keine andere Stadt steht mehr für Versöhnung als Jerusalem“, sagte der katholische Pfarrer. 

Nach dem Gottesdienst begann in und rund um die Kirche das Gemeindefest, bei dem keine Langeweile aufkam. Für den Nachwuchs hatte das Team der Kinderkirche allerlei Bastelaktionen im Angebot. Unter anderem konnten die Jungen und Mädchen Christbaumkugeln bemalen. Bei der großen Tombola mit 195 attraktiven Preisen gab es keine Nieten. Musikalische Unterhaltung gab es von der Musikvereinigung Weetzen und dem Gitarrenkreis. Das Fest endete mit dem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern. 

Von Heidi Rabenhorst


Anzeige

Ronnenberg ist ...

  • ... eine Stadt südwestlich von Hannover mit sieben Ortsteilen und 23.000 Einwohnern.
  • ... eine frühere Bergbauhochburg. 1894 war die erste Tiefbohrung für das Kaliwerk Hansa-Silberwerk in Empelde.
  • ... bekannt für die Michaeliskirche, deren Ursprünge auf das Jahr 882 zurückgehen.
  • ... gleich mit drei S-Bahnhöfen ausgestattet: Ronnenberg, Empelde und Weetzen.
  • ... 6x pro Woche Thema in der Calenberger Zeitung, die als Heimatzeitung in Ronnenberg der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.