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Region Ronnenberg Nachrichten Vereine müssen weiniger zahlen
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15:34 20.12.2017
Zufrieden mit der Vereinbarung: Robert Hüper, Sven Meier, Stephanie Harms, Torsten Kölle und André Severin. Quelle: privat
Ronnenberg

 Die Stadt Ronnenberg und die Arbeitsgemeinschaft Ronnenberger Sportvereine (AGRS) haben eine neue Nutzungsvereinbarung für die städtischen Sportstätten unterzeichnet. Demnach müssen sich die Vereine künftig weniger an den Kosten beteiligen. Der Beitrag der Sportler richtet sich nun nach den tatsächlichen Nutzungsstunden, die jährlich berechnet werden. 

Für das Jahr 2017 tragen die Sportvereine somit nur noch Kosten in Höhe von rund 35.000 Euro für 15.085 Nutzungsstunden. Mit der alten Vereinbarung aus dem Jahr 2012 mussten die Vereine jährlich etwa 50.000 Euro berappen. Zum ersten Mal wurde 2005 ein Vertrag zwischen der Stadt und den Klubs unterschrieben. Mit satten 100.000 Euro war der Anteil der Sporttreibenden damals fast dreimal so hoch wie in dem neuen Papier. An der aktuellen Unterzeichnung nahmen neben Bürgermeisterin Stephanie Harms der AGRS-Vorsitzende Sven Meier udn dessen Stellvertreter Robert Hüper sowie vom Fachbereich Bildung der Leiter Torsten Kölle und André Severin teil.

Anlass für eine weitere Reduzierung der Kostenbeteiligung war die Klage der Vereine, sie würden aufgrund der Mitgliederentwicklung an ihre fianziellen Grenzen stoßen. Der stetige Rückgang führe unmittelbar zu einem im gleichen Maße rückläufigen der Ertrag bei den Mitgliedsbeiträgen. Austritte von passiven Mitgliedern, aber auch ein geringerer Zulauf von aktiven Mitgliedern, wurden als Gründe für den Schwund angegeben. Die Vereine stehen dabei in Konkurrenz zu einer wachsenden Zahl weiterer Freizeitaktivitäten. Auch der Ausbau von Ganztagsschulen tragen dazu bei. Verbunden sei diese Entwicklung auch mit rückläufigen Nutzungszeiten der Anlagen.

Im Gegenzug haben sich die Vertreter der Vereine darauf verständigt, dass die Nutzung des C-Platzes der Bezirkssportanlage in Empelde durch Verlagerung des Spielbetriebes auf andere Plätze dauerhaft kompensiert werden soll. Das wird nötig, wenn auf dieser Fläche voraussichtlich ab 2020 die neue Grundschule errichtet wird. Somit muss kein Ersatzstandort für den Platz gefunden und hergerichtet werden. Die beiden verbleibenden Rasenplätze sollen jedoch entsprechend aufgewerte und auf die zusätzliche Beanspruchung vorbereitet werden. Dazu soll der A-Platz eine Flutlichtanlage erhalten. Zudem muss das Drainagesystem der beiden verbliebenen Sportplätze überarbeitet werden. 

Die Mitglieder des Stadtrates hatten der Anpassung der Nutzungsvereinbarung und damit der künftigen finanziellen Entlastung der Sportvereine in ihrer Sitzung am 13. Dezember einstimmig beschlossen.

Von Uwe Kranz

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