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Die Schüler nutzen die guten Kontaktmöglichkeiten mit den Ausbildungsunternehmen.

Die Schüler nutzen die guten Kontaktmöglichkeiten mit den Ausbildungsunternehmen.
© Uwe Kranz

Ronennberg

Schüler nutzen „einmalige Chance“

Die Voraussetzungen sind perfekt: Bei der Ausbildungsmesse „startklar!“ in Empelde können Schüler den direkten Kontakt zu den Unternehmen aufnehmen. „Eine einmalige Chance“, wie Schulleiter Frank Hellberg sagt. 

Empelde.  „Das ist eine einmalige Chance“, betonte Frank Hellberg zur Begrüßung zu Beginn der Ausbildungsmesse „startklar!“ in der Marie-Curie-Schule. Der gastgebende Schulleiter findet es „wichtig, das die Schüler die Information direkt von den Ausbildern bekommen.“ 

Das Forum hat sich bei seiner dritten Auflage in der Empelder KGS etabliert, auch wenn Ronnenberg Wirtschaftsförderer Torsten Jung noch Steigerungspotenzial sieht. „Dass unter 26 Standbetreibern nur zehn aus Ronnenberg sind, ist mir zu wenig“, sagt er frei heraus. Mehr als 30 Stände würde er den Schülern künftig gerne anbieten – und nebenbei die Marke „startklar!“ über die Stadtgrenzen hinaus bekanntmachen. 

Bürgermeisterin Stephanie Harms hatte für die Schüler einen guten Rat: „Nehmt euch kein Beispiel an mir – seid pünktlich bei eurem Vorstellungsgespräch“, sagte sie. Leicht verspätet war die Verwaltungschefin von einem Termin bei der Region in Empelde angekommen und hatte die Messe rund eine Viertelstunde später als geplant eröffnet. 

Dann ging allerdings der Run auf die Stände los. Den Schülern der Jahrgänge neun und zehn der Haupt- und Realschulzweige waren die ersten beiden Stunden vorbehalten. In zwei Schichten führten sie Gesprächen mit den Vertretern der Unternehmen. In der Vorbereitung im Unterricht hatten sie Bewerbungsmappen erstellt, die sie im Falle positiver Kontakte abgeben konnten. Mit einem Laufzettel dokumentierten die Jungen und Mädchen zudem, mit wem sie gesprochen haben. Im Unterricht soll das erlebte in den kommenden Tagen noch einmal reflektiert werden. 

Die Messe schaffte es, ein breites Spektrum der ausbildungsberufe abzubilden. Das Angebot reichte vom heimischen Bäckereibetrieb über Seniorenbetreuung, Polizei und Bundeswehr bis hin zur Stadtverwaltung. Und selbst diejenigen, die am Ende leer ausgehen werden bei der Ausbildungsplatzsuche, fanden auf der „startklar!“ eine Kontaktmöglichkeit: die Jugendwerkstatt Roter Faden. 

Von Uwe Kranz


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Ronnenberg ist ...

  • ... eine Stadt südwestlich von Hannover mit sieben Ortsteilen und 23.000 Einwohnern.
  • ... eine frühere Bergbauhochburg. 1894 war die erste Tiefbohrung für das Kaliwerk Hansa-Silberwerk in Empelde.
  • ... bekannt für die Michaeliskirche, deren Ursprünge auf das Jahr 882 zurückgehen.
  • ... gleich mit drei S-Bahnhöfen ausgestattet: Ronnenberg, Empelde und Weetzen.
  • ... 6x pro Woche Thema in der Calenberger Zeitung, die als Heimatzeitung in Ronnenberg der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.