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Nachrichten Wohnungsbau: „Es tut sich etwas“
Region Ronnenberg Nachrichten Wohnungsbau: „Es tut sich etwas“
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15:03 11.07.2018
Das ehemalige Zuckerfabrik-Gelände soll bald dem Wohnungsbau weichen. Quelle: Stephan Hartung
Weetzen

Die Region Hannover hat ihr jährliches Gewerbeflächen-Monitoring herausgegeben. Was sich unter dieser sehr behördlich klingenden Bezeichnung verbirgt: Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden will die Region aufzeigen, wo neue Gewerbestandorte entstehen können und wo eine Revitalisierung möglich ist. Dabei warnt der Fachbereich Wirtschaft- und Beschäftigungsförderung der Region davor, dass bis 2025 die Gewerbeflächen knapp werden könnten. Dass die Region in ihrer Auflistung von, wie sie schreibt, „potentiell wiedernutzbarer Gewerbebrachen“ auch das Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik in Weetzen aufführt, mag auf den ersten Blick irritieren. Wolfgang Zehler, Fachbereichsleiter der Stadt Ronnenberg, kann aber beruhigen. „Natürlich müssen wir uns mit der Region in vielen Dingen abstimmen. Wir haben aber die Planungshoheit“, sagt Zehler und betont, dass nicht am Vorhaben gerüttelt werde, im Zuge des Integrierten Stadtentwicklungsprogramms (ISEK) auf dem Areal der früheren Fabrik ein Wohngebiet entstehen zu lassen.

Ohnehin wäre alles andere keine Alternative, schließlich hat die Stadt Ronnenberg ihre Bemühungen intensiviert, um die Planungen umzusetzen. Wie berichtet, musste die Verwaltung wegen der schwierigen Gemengelage angesichts von drei Eigentümern nach einem Wechsel der Gelände-Eigentümer zunächst einen klaren Ansprechpartner erhalten – kam dabei genauso einen Schritt weiter wie bei internen Angelegenheiten. „Da tut sich etwas, noch ist das aber nichts für die Öffentlichkeit“, bittet Zehler um Verständnis. Wenn es mehr zu sagen gebe, werde es ohnehin eine Informationsveranstaltung geben.

Gesprochen hat die Verwaltung aber zuletzt mit manchen Anwohnern. „Auf dem Gelände finden Aufräumarbeiten statt. Das hatte zu Nachfragen der Menschen geführt“, berichtet Zehler. Was die Stadt bereits mit Förderung der Region umgesetzt hat, ist die städtebauliche Planung. Dazu gehört auch die Untersuchung des Bodens auf dem 3,4 Hektar großen Gelände nach Altlasten – vorgeschrieben für eine spätere Wohnbebauung. Nicht selten kommt es bei ehemaligen Industrieflächen zu Funden von unliebsamen Stoffen. „Bislang gab es aber noch keine negativen Überraschungen“, berichtet Wolfgang Zehler. Gut für die Stadt und potentielle Interessenten an Wohnungen auf dem Zuckerfabrik-Gelände: Es wird somit keine Zeit verloren, wenn irgendwann die Umsetzung näher rückt. Denn: „Die Lage dort ist sehr angenehm mit der guten Infrastruktur in Weetzen. Ein Wohngebiet auf dem ehemaligen Zuckerfabrik-Gelände würde Ronnenberg noch attraktiv machen“, sagt der städtische Fachbereichsleiter.

Von Stephan Hartung

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