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Nachrichten Sportplatz des SV Weetzen soll im Sommer in Eigenarbeit saniert werden
Region Ronnenberg Nachrichten Sportplatz des SV Weetzen soll im Sommer in Eigenarbeit saniert werden
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11:04 07.03.2018
Der Sportplatz des SV Weetzen ist durch die anhaltend schlechte Witterung in einem katastrophalen Zustand. Quelle: Björn Franz
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Weetzen

 Der Sportplatz des SV Weetzen ist in einem katastrophalen Zustand. Bereits seit dem Oktober vergangenen Jahres konnten angesichts der schlechten Platzverhältnisse keine Fußballspiele mehr dort ausgetragen werden. Daher wollen die Vereinsmitglieder den Rasenplatz im kommenden Sommer mit Unterstützung der Stadt Ronnenberg in Eigenarbeit sanieren – denn eine Alternativlösung ist nicht in Sicht.

Klubchef Ulrich Borchers kündigte für die kommenden Monate ein strammes Programm an. Ab April werde es unter der Woche voraussichtlich an jedem Tag ein oder zwei Nachholspiele geben, um die Saison überhaupt im vom Rahmenspielplan vorgegebenen Zeitraum bis Ende Mai durchziehen zu können. „Daraus ergeben sich dann natürlich erhebliche Einschränkungen im Trainingsbetrieb“, sagte Borchers. „In dieser Form hatten wir das bislang noch nie. Der Platz ist – wie viele andere Plätze in der Region Hannover – wegen der anhaltenden Regenfälle geradezu abgesoffen.“

Um die katastrophalen Bedingungen für die Fußballer der Vereins zu verbessern, soll der Platz dann im Sommer in Eigenarbeit wieder auf Vordermann gebracht werden. „Wir werden ihn in Zusammenarbeit mit der Stadt wieder herrichten, damit im August wieder eine Fläche zur Verfügung steht, auf der der Ball auch wirklich rollen kann“, sagte der Klubchef. 

Allerdings blickt er angesichts der Wetterverhältnisse, die sich in den kommenden Jahren durchaus so fortsetzen könnten, ein wenig skeptisch in die Zukunft. Denn Alternativen zum eigenen Platz gibt es derzeit nicht: „Ein Ausweichen auf andere Plätze ist nicht möglich“, sagt Borchers. Und der Bau eines wetterfesten Kunstrasenplatzes – möglicherweise  in Zusammenarbeit mit anderen Ronnenberger Clubs – ist seiner Meinung nach angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt auch eher unwahrscheinlich.

Borchers bleibt Vorsitzender des SV Weetzen

Der Vorstand des SV Weetzen bleibt eine Konstante: Bei der Jahreshauptversammlung wurde Clubchef Ulrich Borchers, der bereits seit zwölf Jahren im Amt ist, einstimmig wiedergewählt. Ebenso ohne Gegenstimme wurden Lothar Fromm (3. Vorsitzender), Eike Harter (Organisationsleiter), Frederik Wilke (Leiter Soziales und Versicherungen), Jan-Volker Weiden (Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) und Lothar Weigel (Mitgliederverwaltung) in ihren Ämtern bestätigt.

Auch darüber hinaus zeigen die Weetzener große Vereinstreue. Insgesamt 17 Mitglieder wurden am Rande der Versammlung ausgezeichnet, darunter mit Henning Wilke, Rüdiger Wilke und Willi Kühl sogar drei Weetzener, die bereits seit 60 Jahren im Club sind. Außerdem wurden geehrt: Anneliese Ottermann, Peter Wissel, Stephani Heuer, Angela Dettmer, Christa Hennies, Peter Pabel, Janusz Staskiewicz (alle 25 Jahre Mitglied), Brigitte Heller, Carsten Tietze, Joachim Borchers, Dirk-Thorsten Seeberger, Herbert Westphal, Heinz Schmolke und Tobias Triebel (alle 40 Jahre).

An seine Grenzen stößt der SV Weetzen auch bei den Hallenzeiten. „Angesichts von 32 Mannschaften aus zwölf Sparten, die insgesamt 50 Trainingsstunden pro Woche absolvieren, ist die Hallenkapazität ausgereizt“, sagt der Klubchef. Er habe zuletzt sogar die Anfrage einer Interessentin ablehnen müssen, die eine neue Hallensportart in den Klub integrieren wollte, da keine Kapazitäten mehr vorhanden seien.

Von Björn Franz

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