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Nachrichten Feuerwehr bekommt deutlich mehr Geld
Region Ronnenberg Nachrichten Feuerwehr bekommt deutlich mehr Geld
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14:30 22.12.2017
Stadtbrandmeister Gunnar Scheele und Bürgermeisterin Stephanie Harms unterzeichnen im Beisein von Vize-Kommandochef Hartmut Wissel (hinten, von links), Ehrenstadtbrandmeister Jörg Tadje und Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler die neue Finanzvereinbarung. Quelle: Ingo Rodriguez
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 Ronnenbergs Bürgermeisterin Stephanie Harms und Stadtbrandmeister Gunnar Scheele haben im Rathaus eine neue Finanzvereinbarung zwischen der Feuerwehr und der Stadt unterzeichnet. Die bereits vierte Fortschreibung des Budgets für Maßnahmen der laufenden Unterhaltung gilt wieder für drei Jahre und garantiert der Stadtfeuerwehr künftig einen Etat von  insgesamt 98 700 Euro pro Jahr. Damit stehen für die Beschaffung und Wartung von Material und Ausrüstung sowie für die Finanzierung von Aus- und Fortbildungen 31 900 Euro mehr zur Verfügung als in der zuletzt ausgelaufenen Vereinbarung. Nicht inbegriffen sind Mittel für die Fahrzeugbeschaffung und Feuerwehrhäuser. Investitionen für Liegenschaften und Autos sind zusätzliche Haushaltsposten.

Für Bürgermeisterin Stephanie Harms war es „ein besonderer Moment“, als sie ihre Unterschrift unter den Vertrag setzte. Es sei die bislang deutlichste Anpassung, die der Rat der Stadt jüngst einstimmig bewilligt habe. Ausgearbeitet hatte Stadtbrandmeister Scheele die Fortschreibung mit seinem erst kürzlich verabschiedeten Vorgänger Jörg Tadje. „Nun muss die Feuerwehr nicht mehr jeden Cent zweimal umdrehen, weil im Monat Dezember das Geld knapp wird“, sagte Tadje. 

Laut Bürgermeisterin hat die Stadt nun auf die Entwicklungen reagiert. Den größten Posten in der Aufstockung nehmen die Kosten für die Neu- und Ersatzbeschaffung der persönlichen Schutzausrüstung von Einsatzkräften ein. Nachdem zuletzt alle aktiven Feuerwehrkräfte mit modernerer Einsatzkleidung ausgestattet worden waren, stehen nun in den nächsten Jahren 21 300 Euro für 15 zusätzliche Ausrüstungen zur Verfügung. „Um neue Feuerwehrleute  einzukleiden und beschädigte Teile zu ersetzen“, sagte Tadje. Grund für die deutliche Aufstockung: „Die neue Schutzkleidung ist viermal so teuer wie die Vorgängermodelle“, so Tadje.

Die Budgeterhöhung ist auch dem allgemeinen Kostenanstieg für Material sowie für die Unterhaltung der technischen Geräte geschuldet. Etwa 10 600 Euro der Aufstockung sind laut Feuerwehr notwendige Zusatzkosten für Führerscheine sowie die Teilnahme von Einsatzkräften an Aus- und Fortbildungen. „Es werden wieder mehr Lehrgänge angeboten, deshalb muss mehr Geld zur Verfügung stehen, um den Arbeitgebern die Ausfallkosten für die Abstellung der Ehrenamtlichen zu erstatten“, sagte Tadje.

Laut Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler liegt der Zusamenarbeit mit der Feuerwehr eine Vertrauensbasis zugrunde. Denn: Der Einsatz der finanziellen Mittel unterliegt der eigenverantwortlichen Planung des Stadtkommandos. Ausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 5000 Euro kann die die Feuerwehr demnach ohne zusätzliche Genehmigung veranlassen. Eine Einzelsumme dieser Größenordnung sei jedoch die Ausnahme und meist mit einer Rücksprache verbunden, sagte Ehrenstadtbrandmeister Tadje. Er betonte: „Das neue Budget ist auf normale Einsatzjahre ausgerichtet – ohne besondere Katastrophen.“ Laut Stadtverwaltung enthält die neue Vereinbarung aber die Möglichkeit, zusätzliche Mittel zu beantragen und nicht beanspruchte Mittel auf die Folgejahre zu übertragen.

Von Ingo Rodriguez

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