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Nachrichten Grundschule: Vorschlag der Verwaltung kommt gut an
Region Ronnenberg Nachrichten Grundschule: Vorschlag der Verwaltung kommt gut an
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01:31 02.06.2018
Auf dem Sportplatz am Mühlenrähr könnten Container für die Unterbringung der Hortgruppen errichtet werden. Quelle: Uwe Kranz
Ronnenberg

Fünf Tage lang haben die Mitarbeiter der Stadtverwaltung an einer Lösung des Platzproblems an der Grundschule in Ronnenberg gearbeitet. „Unter Hochdruck“, wie es Erster Stadtrat Torsten Kölle beschreibt. Während einer Sitzung des Schulvorstandes hat Kölle der Schulleitung jetzt die Vorschläge der Stadt unterbreitet. Am Ende gab es auf beiden Seiten zufriedene Gesichter.

Im Zuge der Planungen für einen Umbau des Verwaltungstraktes der Schule, hatte eine Planungsgruppe der Einrichtung die Umwandlung eines Klassenraumes in einen Multifunktionsraum für Lehrer gefordert. Kölle hatte dem entgegengehalten, dass der Raum laut Schülerzahlen-Prognosen spätestens im übernächsten Schuljahr für eine zusätzliche Klasse benötigt würde. Erweiterungskapazitäten rings um das denkmalgeschützte Gebäude sahen beide Seiten zunächst nicht. Die Stadt deshalb kündigte an, zu prüfen, inwieweit sich die Forderungen der Schulleitung realisieren lassen und legte am Montag eine umfassendes Konzept vor.

Entscheidender Faktor ist dabei eine Containerlösung für die Hortgruppen. Ein Komplex, etwa in der Größe dessen, was vor der Theodor-Heuss-Schule in Empelde entstanden ist, soll auf der Schulsportanlage am Mühlenrähr errichtet werden. Darin sollen 60 Hortkinder Platz finden. Ein damit im Schulgebäude frei werdender Raum könnte den Raum ersetzen der für Lehrerzwecke umgebaut werden soll. „Ich kann alle Kinder beschulen und schaffe zusätzlichen Raum für Kinderbetreuung“, nennt Kölle die Vorteile für die Stadt. Insgesamt 100 Ronnenberger Kinder könnten nach diesem Plan ab dem Schuljahr 2019/2020 in den Genuss einer Nachmittagsbetreuung kommen.

„Wir haben diese Planungen mit Freude zur Kenntnis genommen“, erklärte Schulleiter Thomas Stark, der in der vergangnen Woche die Planungen der Stadt noch heftig kritisiert hatte. „Uns fällt ein Stein vom Herzen, dass wir den Umbau nach unseren Wünschen umsetzen können“, sagt er. Der Schule gehe es in erster Linie darum, sinnvoll pädagogisch arbeiten zu können. Am kommenden Mittwoch sei nun ein Gespräch mit dem Architekten über die genaue Umsetzung geplant.

Kölle ist mit seinen Gedanken indes bereits bei der Umsetzung eines Ganztageskonzeptes für die Grundschule Ronnenberg. „Mit diesem Konsens haben wir uns für ein paar Jahre Ruhe verschafft“, sagt er. In dieser Zeit soll nun gemeinsam mit der Schule ein Programm entwickelt werden. Aufgelistet werden soll genau, welche Räume wie genutzt werden sollen. „Dann müssen wir sehen: Was fehlt für eine Ganztagsschule?“, sagt Kölle. „Und wie finden wir dafür eine bauliche Lösung?“

Bis eine Gesetzesgrundlage für einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung vorliegt, soll auf diese Weise ein schlüssiges Konzept für die Grundschule Ronnenberg vorliegen. Dafür dürfe es „keine Denkverbote“ geben, wie Kölle mahnte. Eine Verlagerung der Marie Curie Schule nach Empelde oder ein zweiter Grundschulbau für Ronnenberg sind erste Gedankenspiele. Vielleicht sei es aber auch mit ganz einfachen baulichen Veränderungen realisierbar. „Alles ist denkbar“, sagt Kölle.

Von Uwe Kranz

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