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Nachrichten Sommervergnügen hilft dem Familienzentrum
Region Ronnenberg Nachrichten Sommervergnügen hilft dem Familienzentrum
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00:19 30.08.2018
Beim Empelder Sommervergnügen stehen Kinderaktionen, Vorführungen und musikalische Darbietungen im Mittelpunkt. Am Stand des Naturschutzbundes spielt Heike Matz (rechts) mit Kindern Memory. Quelle: Ingo Rodriguez
Empelde

 Spiel und Spaß für einen guten Zweck: Die siebte Auflage des Empelder Sommervergnügens hat einmal mehr eindrucksvoll den Facettenreichtum des gesellschaftlichen Lebens in Ronnenbergs größtem Stadtteil gezeigt. „Vielfalt erleben in Empelde“: Unter diesem Motto hatten ehrenamtliche und hauptberufliche Helfer aus insgesamt 16 Vereinen, Verbänden, Organisationen, Initiativen, Gruppen und Einrichtungen ein abwechslungsreiches Programm für das Stadtteilfest zusammengestellt – mit Kinderspielen, Vorführungen, kulinarischen Angeboten und musikalischen Darbietungen rund um die Johanneskirche. Das Besondere: Rund 500 Besucher demonstrierten bei dem Familienfest auch den großen Zusammenhalt der Bürger. Mit ihrer Teilnahme an den Aktionen leisteten die Gäste einen wichtigen Beitrag zum Fortbestand des Familienzentrums. Die Einrichtung der evangelischen Kirchengemeinde hatte deshalb auch wieder die Schirmherrschaft für das alljährliche Sommerfest übernommen. „Die Erlöse kommen der pädagogischen Arbeit des Familienzentrums zugute“, sagte Koordinatorin Christiane Zimmermann.

Sie zeigte sich überwältigt vom Publikumszuspruch und von der Vielfalt der angebotenen Aktionen. „Ich drehe heute kleine Filmsequenzen, die ich im Dezember bei einem Dankeschön-Abend den ehrenamtlichen Helfern vorführen werde“, sagte Zimmermann. Der alljährlichen Gemeinschaftsveranstaltung liegt ungeachtet des vergnüglichen Miteinanders ein wichtiges Ziel zugrunde: Im kirchlichen Familienzentrum werden pädagogische Projekte für Senioren, Einwanderer, Erwachsene und Kinder angeboten. Im Mittelpunkt stehen Bildung, Begegnung und Beratung. „Die Einrichtung finanziert sich zwar über Zuschüsse der Region, der Kirche und der Stadt“, sagte Koordinatorin Zimmermann. Die Förderung sei jedoch gekoppelt an eine Voraussetzung. „Wir müssen jährlich etwa 5000 Euro als Anteil am Budget selbst erwirtschaften“, sagte die Koordinatorin.

Die Koordinatorin des Familienzentrums, Christiane Zimmermann, baut mit Jan (10) an einer Experimentierstation einen Stromkreis aus Solarmodulen. Quelle: Ingo Rodriguez

Um die Spendenbereitschaft zu fördern, hatten die am Programm beteiligten Organisatoren Mitmach- und Kreativaktionen vorbereitet. „Die Spielkarten für Kinder werden für einen günstigen Preis verkauft, dafür gibt es aber ein kleines Geschenk“, sagte Zimmermann. Sie verwies auch auf die eingeplanten Erlöse aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen, internationalen Speisen, Popcorn sowie aus dem Losverkauf für eine Tombola mit gespendeten Gewinnen. „Alle Salate, Kuchen und Lose sind aber schon ausverkauft“, berichtete Zimmermann am frühen Abend.

Wenige Meter weiter ließ sich der siebenjährige Lowis an einer Spielstation beim Salzklopfen helfen – ein Angebot des Niedersächsischen Museums für Kali- und Salzbergbau. Heike Matz vom Naturschutzbund spielte mit Kindern Memory, der zehnjährige Jan experimentierte am Stand der Projektgruppe Grüner Hahn mit Solarmodulen. Außerdem im Programm: Kinderschminken, Hüpfburg, ein Basar sowie Auftritte des Seniorenbläserkreises und des Sängers Leon Braje. Als Zimmermann das Sommervergnügen mit dem 18-Uhr-Schlag der Turmglocke für beendet erklärte und um Mithilfe beim Abbau warb, musste sie nicht lange warten. Längst hatten flinke Hände damit begonnen, die Stationen für den Abtransport vorzubereiten – ein weiterer Beleg für den großen Zusammenhalt in Empelde.

Das Abschlusskonzert des Sängers Leon Braje verfolgen die Besucher entspannt auf der provisorischen Open-Air-Tribüne. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

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