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Wenig Platz, viel Schwung: Sängerin Julia Wochner legt mit ihrer Band OYA im restlos ausverkauftem Café einen atemberaubenden Auftritt hin.

Wenig Platz, viel Schwung: Sängerin Julia Wochner legt mit ihrer Band OYA im restlos ausverkauftem Café einen atemberaubenden Auftritt hin.
© Ingo Rodriguez

Empelde

Quartett geht mit Gästen auf Tuchfühlung

Genau ein Jahr nach der Eröffnung des Cafés Cara’s Art und Weise haben fast 80 Besucher in dem randvoll besetzten Lokal in Empelde ein mitreißendes Livekonzert der Band OYA erlebt.

Emeplde.  Atembraubend: Wenn es mit nur einem Begriff möglich ist, den Verlauf eines Livekonzerts zu beschreiben, dann ist es genau dieses Attribut, das für den Auftritt der Band OYA in Cara's Art und Weise Café in Empelde nahezu perfekt scheint – sprichwörtlich, aber auch im Wortsinn. Genau ein Jahr nach der Eröffnung des Cafés haben dort fast 80 Besucher anlässlich des Jahrestages handgemachte Livemusik erlebt – und Künstler förmlich zum Anfassen, buchstäblich hautnah.

Für die Sängerin Julia Wochner war es schon beim Auftakt klar, dass ihr das Gastspiel an diesem Abend und an diesem Ort möglicherweise gelegentlich den Atem rauben könnte. „Es tut mir leid, dass ich genau mit dem Rücken zu Euch stehe, aber ich muss ja auch die Musiker sehen können“, sagte die Frontfrau des Quartetts zur Begrüßung und spielte damit augenzwinkernd auf die beengten Verhältnisse rund um die Minibühhne an. Die Gastronomin und Gastgeberin Cara Cahusac hatte zuvor beim Ticketverkauf für das erste Livekonzert dieser Art in ihrem Café geradezu einen Ansturm erlebt. „Wahnsinn, wir sind restlos ausverkauft“, hatte sie in ihrer Anmoderation des Quartetts um den Wennigser Musiker Kurt Klose ins Mikrofon gerufen – und schon damit lauten und langen Beifall ausgelöst.

Es sollte aber noch besser kommen: Dass routinierte Musiker nicht zwingend viel Platz benötigen, um ihren Zuhörern den Atem zu rauben, dafür lieferte OYA mit einem raffiniertem Mix aus Soul, Latin und Jazz in dem Empelder Café einen unübersehbaren Beweis: Nicht einmal zwei Stunden nach der Begrüßung tanzten und sangen zahlreiche Besucher Seite an Seite mit den musizierenden Künstlern rund um die Minibühne herum. Und das was die Gastgeberin auf ihrer Facebook-Seite mit „ganz toller Abend“ bilanziert, beschreibt ein Gast aus Gehrden angemessen impulsiv: „OYA ist fantastisch. Selbst der Jazzexperte an meinem Tisch ist voll abgegangen. OYA hat das Dach abheben lassen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Von Ingo Rodriguez


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