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Nachrichten Arbeitskreis hat vier Projekte im Fokus
Region Ronnenberg Nachrichten Arbeitskreis hat vier Projekte im Fokus
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00:38 03.06.2018
Wilhelm Kulke und Stephanie Harms präsentieren einen Ausdruck der Ausstellungsstücke, die ab dem Winter in allen Ortsteilen ausgestellt werden sollen. Quelle: Uwe Kranz
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Ronnenberg

Die Historie der Stadt spielt in diesem Jahr eine besondere Rolle in Ronnenberg. Zum Einen haben sich die Parteien auf die Einrichtung eines Stadtarchivs geeinigt, dessen Umsetzung nun beschlossen werden soll. Dazu gibt es feiern zu 475 Jahre Schulentwicklung und die erste urkundliche Erwähnung vor 1050 Jahren. „Ich bin froh, dass sich die Experten inzwischen auf diese Jahreszahlen geeinigt haben“, sagte Bürgermeisterin Stephanie Harms während einer Pressegesprächs des Arbeitskreises Ronnenberger Stadtgeschichte (AKRS). Aber der Expertenkreis hat noch weitere Projekte im Fokus.

Neben der Einrichtung des Stadtarchivs beschäftigt sich die zehnköpfige Runde mit einer Wanderausstellung historischer Landkarten des Stadt, neuer Veröffentlichungen in der Reihe „Schriften zur Stadtentwicklung“ und archäologischen Ausgrabungen im Stadtgebiet.

Besonders freute sich Wilhelm Kulke vom AKRS über die Entwicklungen in Sachen Stadtarchiv. Bei der weiteren Umsetzung habe Präsidentin des Niedersächsischen Landesarchivs Christine van den Heuvel ihre Unterstützung zugesagt“, erklärte er. Von ihr stammt auch der Tipp, historische Standesamtunterlagen nach Ronnenberg zurückzuholen. „Bürger haben damit die Möglichkeit, ihre Familiengeschichte zu ergründen“, sagte Kulke.

In Zusammenarbeit mit dem historischen Seminar der Universität Hannover ist zudem eine Ausstellung historischer Landkarten entstanden. Zwölf 2 Meter große Rollups zeigen geschichtliche Darstellung der einzelnen Ortsteile. Dazu entsteht derzeit ein Begleitheft, in dem ergänzende Texte zu den Karten zu finden sein werden. „Es wird ein Wanderausstellung, die unter anderem an Schulen ausgeliehen werden kann“, erklärt Harms. Zunächst ist eine Präsentation im Heimatmuseum in Ronnenberg im Winterhalbjahr geplant. Als weitere mögliche Ausstellungsorte nannte Harms das Museum für Kali- und Salzbergbau in Empelde und die Heimatstube in Linderte.

Ebenfalls in Heftform herausgegeben werden sollen die Ergebnisse einer Masterarbeit aus dem Jahr 2014. Eine Studentin des historischen Seminars hatte sich unter dem Titel „Was bleibt ist Erinnerung“ mit der Frage beschäftigt, was die Ronnenberger Bürger über die Geschichte ihres Ortes wissen. „Wir sind noch auf der Suche nach Geldgebern für dieses Projekt“, räumte Kulke ein. Kontakt mit Banken und anderen potenziellen Sponsoren habe man aber bereits aufgenommen.

Im Bereich der archäologischen Ausgrabungen will der AKRS derzeit keine neuen Projekte in Angriff nehmen. „Man kann gespannt sein, was die neuen Baugebiete bringen“, sagte Harms mit einem Verweis auf die bevorstehenden Arbeiten im Ronnenberger Ortskern. Der Arbeitskreis will sich dagegen eher auf die Sichtung von bereits vorhandenen Funden konzentrieren. Fachbereichsleiter Wolfgang Zehler von der Stadtverwaltung habe die Erstellung einer aktuellen Liste aller Funde in Aussicht gestellt, berichtete Kulke. Mit dieser Liste als Grundlage sollen dann entschieden werden, ob die Fundstücke aus ihren aktuellen Lagerstätten wieder nach Ronnenberg zurückkehren und gebenenfalls auch ausgestellt werden sollen.

Von Uwe Kranz

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