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Nachrichten Wirtschaftsförderer legt erste Bilanz vor
Region Pattensen Nachrichten Wirtschaftsförderer legt erste Bilanz vor
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15:26 05.10.2018
Arne Schütt (rechts), Wirtschaftsförderer der Stadt Pattensen, mit Jürgen Hansen, Wirtschaftsförderr der Region. Quelle: Torsten Lippelt (Archiv)
Pattensen

Viel Netzwerkarbeit hat Arne Schütt, der Wirschaftsförderer der Stadt Pattensen, seit Beginn seiner Tätigkeit geleistet. Schütt hatte jetzt nach knapp 12 Monaten seine erste Bilanz erstellt, die auch dem Rat der Stadt Pattensen vorgelegt wurde.

Zu den abgschlossenen Aktionen gehört die erste Ausbildungsmesse, die Schütt gemeinsam mit der Ernst-Reuter-Schule (KGS) organisiert hatte und die zur festen Einrichtung werden soll. Zum gleichen Thema gab es schon mehrere Ausbilderfrühstücke, zu denen auch Schüler, die einen Ausbildungnsplatz suchen, eingeladen sind. Dabei kooperiert Schütt mit der Region Hannover sowie der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer. Ein „eher kleines Projekt“, so Schütt, sei die Betreuung von etwa einen Dutzend in Pattensen lebenden Flüchtlingen mit dem Ziel, ihnen zu einem Arbeitsvertrag zu verhelfen. Dabei wird er vom Job-Center Laatzen unterstützt.

Er habe gemeinsam mit Pattensens Bürgermeisterin Ramona Schumann viele Unternehmer in der Stadt besucht, um sich zunächst bekannt zu machen und als Ansprechpartner vorzustellen. Dabei habe er gemerkt, dass die örtlichen Unternehmer viel zu wenig voneinander wüssten. So mancher Auftrag, der nach außerhalb geht, hätte gut an einen Betrieb in der Nachbarschaft gehen können, sagte Schütt. Er plant deshalb einen Unternehmerstammtisch, der im kommenden Jahr starten soll. „Es gibt großen Gesprächsbedarf“, bekräftige er. Um die örtlichen Geschäftsleute mit Einladungen, aber auch mit Informationen schnell erreichen zu können, baut er derzeit einen E-Mail-Verteiler auf.

Schütt erwähnte auch die Notwendigkeit, die Erweiterungsfläche für das Gewerbegebiet in Pattensen-Mitte endlich auszuweisen sowie den Ausbau der Internetverbindung sowohl für die neue, als auch für die bestehende Gewerbefläche. Er sei in Kontakt mit einem Telekommunikationsunternehmen und plane eine Abfrage, um den Bedarf der Firmen zu klären.

Ebenfalls zu den Aufgaben gehört das Einwerben von öffentlichen Fördermitteln. Gelungen ist das bereits mit dem Aufstellen der sogenannten SmartBench vor dem Rathaus, an der Handy und Tablet kostenlos per Solarenergie aufgeladen werden können. Ein großes Förderprojekt ist der Antrag auf einen Bundeszuschuss zur Sanierung des Pattenser Bads. Auch für Vereine will er öffentliche Gelder einwerben. Schütt will demnächst auch auf Unternehmensgründer zugehen und plant zu dem Thema gemeinsam mit der Region einen Gründungsabend.

Von Kim Gallop

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