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Region Pattensen Nachrichten Kopfloser Reiter sorgt für Gänsehaut
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13:39 27.08.2018
Rund 900 Gäste lassen sich beim Hörspiel im Innenhof der Marienburg nicht nur von den vorgetragenen Texten, sondern auch durch Lichteffekte, Musik und live erzeugte Geräusche in die mystische Sleepy Hollow-Geschichte hineinziehen. Quelle: Torsten Lippelt
Schulenburg

Zu gleich zwei mystisch-krimihaften Live-Hörspielen hatte am Wochenende das Schloss Marienburg in seinen bestuhlten Innenhof eingeladen. Jeweils rund 900 Gäste der beiden ausverkauften Veranstaltungen „Der Hexer“ und „Die Legende von Sleepy Hollow“ ließen sich in der Lauscherlounge von Oliver Rohrbeck dabei faszinieren von live vorgetragenen Hörspieltexten, musikalischen Klängen und einer eindrucksvoll inszenierten Geräuschkulisse. Umrahmt wurden die Aufführungen von der stimmungsvollen Illumination des Schlosshofes. Wer seine Augen schloss, konnte dabei durchaus den Eindruck haben, Hollywoodgrößen wie George Clooney, Ben Stiller oder Daniel Radcliff vor sich auf der Bühne zu haben – waren es doch deren deutsche Synchronstimmen Detlef Bierstedt, Oliver Rohrbeck und Nico Sablik - mit vielen weiteren Kollegen -, die eindrucksvoll die Texte rezitierten.

Rund 900 Gäste lassen sich beim Hörspiel im Innenhof der Marienburg nicht nur von den vorgetragenen Texten, sondern auch durch Lichteffekte, Musik und live erzeugte Geräusche in die mystische Sleepy Hollow-Geschichte hineinziehen. Quelle: Torsten Lippelt

Für die Optik reizvoll waren neben den Lichteffekten an den Hofwänden auch die variationsreichen Handlungen des ebenfalls auf der Bühne sitzenden Jörg Klinkenberg. Der von Tatort-Folgen bis hin zum „Schweigen der Lämmer“ schon aktive Geräuschemacher klimperte mit Schlüsseln, ließ Glasflaschen und Spitzhacken klirren und wuschelte mit Stoffen ebenso herum, wie er für das Türanklopfen im Stück sorgte.

Gänsehaut gab es bei Sleepy Hollow am Sonnabend zudem nicht nur durch das mysteriöse Stück um den kopflosen und mordenden Reiter aus dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, sondern auch durch den Temperatursturz bis zum Abend auf nur zehn Grad. Da halfen beim über zweistündigen Stück nur dicke Jacken und so manche Decke.

Wer Lust hatte, konnte außerdem an einem Eintrittskarten-Gewinnspiel für das nächste Jahr teilnehmen. Dabei galt es auszuwählen, welches Stück im kommenden Jahr geboten werden soll: entweder noch mal „Der Hexer“ oder „Das Indische Halstuch“, „Jekyll, Hyde & Ich“ oder aber „Orson Welles und der Krieg der Welten“.

Von Torsten Lippelt

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