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Wird der Beekeweg ab 2019 saniert?

Wird der Beekeweg ab 2019 saniert?
© Tobias Lehmann

Jeinsen 

SPD fordert Sanierung des Beekewegs

Der sogenannte Beekeweg in Jeinsen ist seit Jahren gesperrt. Jetzt fordert die SPD-Ratsfraktion, diesen für 320 000 Euro zu sanieren. Das Projekt soll auf die Jahre 2019 und 2020 verteilt werden. 

Jeinsen.  Wird der sogenannte Beekeweg  in Jeinsen ab 2020 wieder zugänglich sein? Das fordert jetzt zumindest die SPD-Ratsfraktion und schlägt eine Sanierung des Weges für 320 000 Euro vor. 

Für viele Jeinser ist es unverständlich, weshalb der Weg zwischen der Staße Auf der Masch und der Raiffeisenstraße entlang der Beeke seit Oktober 2014  gesperrt ist. „Von außen ist nicht zu erkennen, weshalb der Weg seit Jahren nicht zugänglich ist“, sagte Ortsbürgermeister Günter Kleuker (UWJ) in der Ortsratssitzung im Oktober. Die Verwaltung gibt als Grund dafür an, dass der rund 350 Meter lange  Weg unterspült ist und absacken könnte, wenn dort jemand entlang geht. Der Weg sei gesperrt, weil er nicht verkehrssicher ist. Da die Verwaltung auch vom Rat zum Sparen angehalten wurde, sei die Sanierung nicht in den Haushaltsentwurf 2018 aufgenommen worden. 

Die SPD-Ratsfraktion schlägt jetzt allerdings eine Alternative vor. Die 320 000 Euro teure Sanierung  soll für die Jahre 2019 und 2020 mit jeweils 160 000 Euro geplant werden. Die Partei weist darauf hin, dass der Weg auch von vielen Schulkindern als Abkürzung zur Bushaltestelle Raiffeisenstraße und zur Grundschule genutzt wird. 

Zudem seien es auch gerade solche historischen Wege, die den Charme eines Dorfes ausmachen. Das sei auch von der Kommission der Region Hannover bei der Begehung des Orts für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ hervorgehoben worden. Jeinsen hat diesen Wettbewerb dieses Jahr gewonnen und nimmt in 2018 am Landeswettbewerb tei. Die SPD schließt sich der Auffassung der Kommission ausdrücklich an, heißt es in dem Antrag der Fraktion. 

Die Kosten von 320 000 Euro seien erforderlich, da die notwendigen Arbeiten wegen der geringen Breite des Weges nur ohne größere Baumaschinen umgesetzt werden können. Zudem befinden sich unterhalb des Wegs auch Versorgungsleitungen, die möglicherweise auch erneuert werden müssen.  

Von Tobias Lehmann


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