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Die SPD will das Pattenser Bad auch weiterhin erhalten. 

Die SPD will das Pattenser Bad auch weiterhin erhalten. 
© Privat

Pattensen

SPD: Keine Hallengebühren

Die Pattenser SPD befindet sich mitten in den Haushaltsberatungen. Bereits jetzt steht fest, dass die Partei keine Hallengebühren erheben und in jedem Fall das Pattenser Bad erhalten will.  

Pattensen.  Nach zwei von insgesamt vier geplanten Haushaltsklausuren der Pattenser SPD teilt der Fraktionsvorsitzende Andreas Ohlendorf mit: „Wir wollen Einsparungen ermöglichen, aber wir können uns auch nicht kaputt sparen.“ So spricht sich die Fraktion gegen die Erhebung von Nutzungsgebühren für Sporthallen aus.

Die Partei weist darauf hin, dass „unterschiedliche Sportarten jeweils andere Belegungsstärken in den Hallenzeiten“ haben. So komme es zu großen Differenzen in der Wirtschaftlichkeit der Trainingseinheiten der verschiedenen Sportarten. Die SPD-Fraktion will jedoch, dass möglichst viele Sportarten in der Stadt möglich sind und nicht aus Kostengründen darauf verzichtet werden muss. 

Weiterhin spricht sich die SPD dafür aus, dass das Pattenser Bad auf jeden Fall erhalten werden soll. Bäder gehören in den meisten Kommunen zu den teuersten freiwilligen Leistungen. Das Pattenser Bad soll im nächsten Jahr mit 214 000 Euro bezuschusst werden. „Doch auf der jetzigen finanziellen Durststrecke ist uns eine mittel- bis langfristige Entscheidung wichtiger, als den Rotstift an der falschen Stelle anzusetzen“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jens Ernst.    

Von Tobias Lehmann


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Pattensen ist ...

  • ... mit knapp 14.000 Einwohnern die kleinste Stadt in der Region Hannover.
  • ... ehemalige Heimat von Nationalspieler Per Mertesacker.
  • ... mit der Marienburg ein beliebtes Ausflugsziel.
  • ... Standort für ein großes Briefzentrum der Deutschen Post.
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