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Das neue Rathaus von Pattensen soll für jeden gut erreichbar sein.

Das neue Rathaus von Pattensen soll für jeden gut erreichbar sein.
© Tobias Lehmann

Pattensen-Mitte

Neues Rathaus soll zugänglich sein

Erst nach einigen Diskussionen stimmte der Rat zu, 100 000 Euro für die Gestaltung der Straße und des Gehwegs vor dem neuen Rathaus frei zu geben.

Pattensen-Mitte.  Das neue Rathaus von Pattensen soll einladend sein – dabei spielt auch die unmittelbare Umgebung eine Rolle. In der Sitzung am Donnerstagabend hat die Politik mit Mehrheit beschlossen, dass Zufahrt, Gehweg und Grünfläche für 100 000 Euro umgestaltet werden. Dabei will die Politik, die einige Fragen hatte, über die künftigen Verfahrensschritte genau informiert werden.

Das Rathaus entsteht derzeit an der Göttinger Straße zwischen der Straße Steintoranger und der Zufahrt zum Netto-Markt. Dieser Bereich, der derzeit noch Baustelle ist, soll mehr Parkflächen bieten, als bereits eingeplant, aber auch optisch ansprechend wirken. Der Erste Stadtrat Axel Müller hatte zur öffentlichen Sitzung extra eine kurzfristig erstellte Tischvorlage mitgebracht, die einen Vorentwurf zeigte.

Die ersten Diskussionen über die Drucksache hätten „viel Staub aufgewirbelt und für Verwirrung gesorgt“, sagte Müller. Es sei nicht richtig, dass das Rathaus um 100 000 Euro teuerer werde, betonte er nochmals. Die Gestaltung des sogenannten Straßenseitenraums sei lediglich vom Gesamtprojekt Rathausbau getrennt behandelt worden, weil es zuvor noch Abstimmungsbedarf mit der Region gab: Die Göttinger Straße ist eine Kreisstraße.

Und dann sei der Verwaltung ein Fehler passiert: Bei der Aufstellung des Doppelhaushalts für 2016/17 sei der Posten versehendlich vergessen worden. Das Geld sei vorhanden, der Posten könne aus nicht benötigten Mitteln der Zentralen Abwasserbeseitigung gedeckt werden. Es handele sich lediglich um eine außerplanmäßige Ausgabe, weil sie eben noch nicht im Haushalt für 2017 veranschlagt war. Die Angelegenheit sei jetzt dringlich, betonte Müller, damit Rathaus und Umgebung gleichzeitig fertig werden. „Die Besucher sollen nicht durch eine Baustelle zum Rathaus gehen müssen.“

Die Politik hatte einige Fragen. Uwe Hammerschmidt (Grüne) fragte, ob Radfahrer auch aus Richtung Norden zum Rathaus fahren könnten. „Ich würde lieber auf Parkplätze verzichten.“ Fachbereichsleiter Jörg Laszinski vermutete aber, dass der Bereich für einen kombinierten Fuß- und Radweg zu schmal ist. Günter Bötger (CDU) kritisierte, dass der Umgang mit der historischen Einfahrt aus Sandstein mit schmiedeeisernem Tor nicht geklärt sei. Müller antwortete, dass diese historischen Gebäudeteile nicht mit dem Grundstück verkauft worden seien.

Jörg Walkowiak (SPD) äußerte die Vermutung, dass 100 000 Euro nicht reichen würden. Jonas Soluk (CDU) kritsierte, dass der Ortsrat Pattensen-Mitte nicht beteiligt worden sei. Ratsvorsitzende Julia Recke (CDU) und Bürgermeisterin Ramona Schumann wiesen mehrfach darauf hin, dass mit dem anstehenden Beschluss lediglich das Geld für die Maßnahme bereit gestellt werden soll. „Stehen die Mittel bereit, wird das Planverfahren eingeleitet“, versicherte Schumann. Erst nach einer Sitzungsunterbrechung konnte  es weiter gehen.

Dann stellte Simone Köpper für die SPD die Bedingung, dass bei der weitergehenden Planung nicht nur der Ortsrat, sondern auch der Fachausschuss, der Verwaltungsausschuss und der Rat  beteiligt werden. Die Ausgabe wurde schließlich mit zwei Nein-Stimmen beschlossen.

Von Kim Gallop


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  • ... mit knapp 14.000 Einwohnern die kleinste Stadt in der Region Hannover.
  • ... ehemalige Heimat von Nationalspieler Per Mertesacker.
  • ... mit der Marienburg ein beliebtes Ausflugsziel.
  • ... Standort für ein großes Briefzentrum der Deutschen Post.
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