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Region Pattensen Nachrichten Nur die „Klaterburg“ steht noch
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08:51 09.03.2015
Von der ursprünglich acht Burgmannshöfen in Pattensen ist nur noch einer erhalten: der Stichelsche Hof am Ende der Mauerstraße. Quelle: Zerm
Pattensen

126 Seiten umfasst die Studie des aus Barsinghausen stammenden Autors. Darin erfasst er detailliert den Werdegang und die einzelnen Besitzer der Pattenser Burgmannshöfe und des Mindenschen Hofes. Dazu hat Ewig in zahlreichen Archiven, beim Realverband sowie im Gutsarchiv von Reden recherchiert. Thema seiner Arbeit sind die Rittergüter der Familie von Reden in Pattensen. In seiner Studie hat er die Besitzerfolgen und Stammtafeln sowie Dokumente von den Anfängen der Höfe bis ins 20. Jahrhundert hinein zusammengestellt.

Die Burgmannshöfe wurden neben der Burg Pattensen angelegt und sollten ursprünglich die Versorgung mit Nahrungsmitteln aus der Landwirtschaft sichern. „Dazu wurden oft Bauern in Lehndienste genommen“, erzählt Hermann Schuhrk von der Heimatstube Pattensen, in der die Studie erhältlich ist.

Später wurden die Burgmannen auch zum Kriegsdienst herangezogen und kümmerten sich als Ministeriale um Hofhaltung und Verwaltung. Danach entwickelte sich aus den Ministerialen der niedere Adel. Für ihre Dienste bei der Besitzverwaltung ihrer Herren und in den Ritterheeren erhielten die Burgmannen meist ein Dienstgut oder Lehen, über das sie frei verfügen und es vererben konnten. Bis ins 19. Jahrhundert behielten die Burgmannshöfe daher auch ihre adlige Freiheit von städtischen Lasten, auch wenn sie oft schon in den Besitz bürgerlicher Familien übergegangen waren.

Von den ursprünglich acht Burgmannshöfen in Pattensen ist nur noch einer erhalten geblieben: der Stichelsche Hof am Ende der Mauerstraße, auch bekannt als das „Rittergut Pattensen 1“ oder die sogenannte „Klaterburg“.

Von Stephanie Zerm

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