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Der Polizeibeamte Uwe Grupe hat die besonders unfallträchtigen Stellen in Pattensen und Springe auf der Karte markiert.

Der Polizeibeamte Uwe Grupe hat die besonders unfallträchtigen Stellen in Pattensen und Springe auf der Karte markiert. Gerade Strecken an der Bundesstraße 3 verleiten offenbar viele Fahrer zum Rasen.© Gallop

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Pattensen / Springe

Gestiegene Unfallzahlen: Polizei warnt vor zu schnellem Fahren

Die Beamten des Polizeikommissariats Springe, das auch für die Polizeistation Pattensen zuständig ist, warnen angesichts der Unfallzahlen aus 2009 vor zu schnellem Fahren, insbesondere auf den Bundesstraßen.

Die erfassten Unfallzahlen für Pattensen und Springe sind in 2009 auf 819 (2008: 748) gestiegen, die Zahl der Toten stieg um einen auf fünf. Davon sind vier Menschen auf den Bundesstraßen 3 und 443 in Pattensen gestorben.

Nach Auskunft von Kommissariatsleiter Achim Bense sind besonders die freien Strecken, an denen Bäume stehen, gefährlich. Diese Strecken verleiten viele Autofahrer zu schnellem Fahren. Zudem sinkt offenbar bei geraden Strecken die Aufmerksamkeit. Es gäbe wenig, was gegen „Einnickunfälle“ helfe, sagte Bense. „Da muss sich jeder selbst beobachten.“ Ein Aufprall auf einem Baum habe meist sehr schwere Verletzungen zur Folge – oder den Tod.

Die Polizei versucht, mit häufigen Geschwindigkeitskontrollen den Druck auf die Fahrer aufrecht zu erhalten. „Aber wir haben einfach zu viel Fläche“, sagte Bense. Die B 3 sei ein Schwerpunkt für Kontrollen, innerhalb der Stadt messe die Polizei nur bei besonderer Gefährdung, etwa vor Schulen.

Auf einen Unfallschwerpunkt, wo es aber bei leichten Verletzungen bleibt, wies Uwe Grupe hin, Sachbearbeiter für Verkehrsdelikte. An der Einmündung der B 3 in die B 443 in Richtung Rethen erkennen Rechtsabbieger die Wagen zu spät, die sich auf der B 443 nähern. Und wenn der Vordermann plötzlich abbremst, fährt der hintere Wagen auf.


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Pattensen ist ...

  • ... mit knapp 14.000 Einwohnern die kleinste Stadt in der Region Hannover.
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